Amazon: Streiks zum „Prime Day“

Zum traditionellen Schnäppchentag beim Versandhändler Amazon, dem so genannten Prime-Day, treten in dieser Woche Beschäftigte an sieben Standorten in Deutschland für mindestens zwei Tage in den Streik. Die Ausstände haben in der Nacht von Sonntag, 14. Juli, auf Montag, 15. Juli, begonnen. Unter dem Motto „Kein Rabatt mehr auf unsere Einkommen“ fordern die Beschäftigten Tarifeinkommen wie im Einzel- und Versandhandel durch Anerkennung der regionalen Flächentarifverträge sowie einen Tarifvertrag für gute und gesunde Arbeit. Gestreikt wird an den Amazon-Standorten in Werne, Rheinberg, Leipzig, Graben, Koblenz sowie an den zwei Standorten in Bad Hersfeld.

Foto: Hendrik Schmidt/DPA
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SPD zu Amazon: Wir erwarten Tarifverträge und Mitbestimmung

Beim Onlinehändler Amazon wird heute gestreikt. SPD-Fraktionsvizin Mast erklärt dazu: „Wir müssen in Deutschland die Tarifbindung stärken. Wir stehen für gute und gesunde Arbeit. Daher wollen wir den Mindestlohn perspektivisch auf 12 Euro erhöhen.“

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Mindestlohn wirkt! Untere Einkommen um 13 Prozent gestiegen

Vor fünf Jahren hat der Bundestag die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns beschlossen. Viele Geringverdiener profitieren davon. Der Mindestlohn hat die unteren Einkommen kräftig um 13 Prozent steigen lassen. Für die Beschäftigten mit den höchsten Einkommen waren es lediglich 3 Prozent. Der Mindestlohn wirkt: Allerdings profitieren immer noch viel zu wenig Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von der Lohnuntergrenze. Nach Berechnungen des DIW sind es bis zu 2,4 Millionen anspruchsberechtigte Beschäftigte, die 2017 weniger als 8,84 Euro brutto pro Stunde verdienten.

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BUND und DGB: Beschäftigung und Umwelt gehen Hand in Hand

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sprechen sich gemeinsam für einen sozial-ökologischen Umbau der Wirtschaft aus. „Wir teilen die Vision eines guten Lebens für alle. Wir nehmen die Klimaziele sehr ernst und wissen, wie massiv der daraus ableitbare Strukturwandel ist“, so DGB und BUND am Montag.

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Mercosur: Bundesregierung sollte französischem Beispiel folgen

Zwei Jahrzehnte nach Beginn der Verhandlungen haben sich die EU-Kommission und die südamerikanischen Mercosur-Staaten Ende Juni auf den Abschluss eines umfassenden Handelsabkommens geeinigt. Frankreich hat angekündigt, dem Abkommen nicht zuzustimmen. Freddy Adjan, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), fordert die Bundesregierung auf, dem Beispiel Frankreichs zu folgen.

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EVG begrüßt „Wohnrauminitiative“ der Bahn

Die Situation am Wohnungsmarkt wird immer dramatischer. Gerade in Ballungsräumen finden durchschnittlich verdienende Arbeitnehmer*innen keinen bezahlbaren Wohnraum mehr. Die DB AG hat nun eine „Wohnrauminitiative“ gestartet. Mit ihr sollen für die Eisenbahner*innen Werkswohnungen geschaffen werden.

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Jede zweite Neueinstellung in Hamburg befristet

DGB-Chefin Katja Karger: Gute Arbeit heißt unbefristete Arbeit!

Trotz hoher Nachfrage nach Fachkräften bleibt die Zahl der Befristungen in Hamburg auf Rekordhöhe. Das ergibt eine Untersuchung des DGB mit Daten der Bundesagentur für Arbeit. Demnach war 2018 jede zweite sozialversicherungspflichtige Neueinstellung in Hamburg befristet.

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Finanzkontrolle Schwarzarbeit wird weiter gestärkt

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Kerstin Tack äußert sich mit klaren Worten zu Zahlen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, dass rund 1,3 Millionen Beschäftigte den zustehenden Mindestlohn nicht erhalten. Sie macht deutlich, was jetzt politisch passiert.

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Förderung für Musiklabels: Zweite Bewerbungsphase gestartet

Seit Einführung der Labelförderung im Jahr 2010 hat die Stadt über 260 Veröffentlichungen aus den unterschiedlichsten musikalischen Genres, vom Newcomer-Projekt bis zu Veröffentlichungen etablierter Künstlerinnen und Künstler, unterstützt. Auch in diesem Jahr fördert die Behörde für Kultur und Medien kleinere Hamburger Musiklabels mit Zuschüssen von 3.000 bis 10.000 Euro. Anträge können bis zum 28. August 2019 gestellt werden.

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