Sauberer Strom für öffentliche Gebäude

Sauberer Strom für Schulen, Unis, Kitas und Behörden: Hamburg setzt bei der öffentlichen Stromversorgung künftig auf Erneuerbare Energien. Die GAL-Bürgerschaftsfraktion begrüßt, dass der Senat die Versorgung aller städtischen Gebäude jetzt umstellt. Dadurch werden fast 200.000 Tonnen CO2 pro Jahr gespart.

Jenny Weggen, umweltpolitische Sprecherin der GAL-Bürgerschaftsfraktion, sagt dazu: „Hamburg beweist, dass man konsequent auf die Erneuerbaren Energien setzen kann. Für den Titel der Umwelthauptstadt, den Hamburg 2011 trägt, ist das ein wichtiges Signal – gerade auch vor dem Hintergrund des Streits um AKW-Laufzeitverlängerungen. Mit der Entscheidung, öffentliche Gebäude mit sauberem Strom zu versorgen, geht der Senat sogar über den Koalitionsvertrag hinaus und macht Nägel mit Köpfen. So kommt Hamburg seinen engagierten Klimaschutzzielen einen weiteren Schritt näher. Das Ziel muss sein, bald ganz auf Kohle- und Atomstrom in Hamburg zu verzichten.“

Hintergrund:

Der Senat hat heute bekannt gegeben, dass der Strom für die öffentlichen Gebäude der Stadt wie Behörden, Theater, Schulen, Uni oder Museen komplett aus Windkraftanlagen und Wasserkraftwerken bezogen werden soll. Entsprechende Verträge für die Jahre 2011 und 2012 wurden mit RWE (Wasser) und dem dänischen Anbieter DONG (Wind) abgeschlossen. Die CO2-Einsparung beträgt somit etwa 193.000 Tonnen pro Jahr.

GAL und CDU hatten sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt, bis 2020 den CO2-Ausstoß um 40 Prozent zu senken. Um dieses Ziel zu erreichen, sollte unter anderem bei Auslauf der Stromverträge die Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Quellen für die öffentlichen Gebäude geprüft werden. Dies ist nun geschehen und hat in der Umsetzung zu einem positivem Ergebnis geführt.

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