Barmbek: Kuh fast verhaftet

27. November 2008 |  


Die Kuh der Konditorei Weber in der Hellbrookstraße wird zur Verwaltungsposse. Da eine Sondernutzungsgenehmigung für den Bürgersteig nicht vorlag, erteilte der bezirkliche Ordnungsdienst (BOD) der Kuh kurzerhand Hausarrest. Die Mitarbeiter des BOD sollen dabei unverhältnismäßig hart und unfreundlich vorgegangen sein.

“Der Bürgersteig ist dort sehr breit, hier passen zehn Kühe hin und alle kommen noch durch”, so Martin Bill, Bezirksabgeordneter für Barmbek. “Dort würde man noch nicht mal ein parkendes Auto abschleppen!”

Konditorin Patzer-Weber berichtet, dass der BOD unverhältnismäßig hart vorging. Sie musste die Kuh umgehend in den Laden bringen, sonst hätte der BOD sie mitgenommen. Obwohl sie der Aufforderung gleich nachkam, wurden ihre Personalien festgestellt und angezweifelt, dass sie die Inhaberin der Konditorei sei.

“Die Bezirksmitarbeiter waren anscheinend nicht ortskundig – die Konditorei Weber ist hier eine Institution. Ich hätte erwartet, dass Frau Patzer-Weber lediglich auf die Genehmigungspflicht hingewiesen wird und dann die Genehmigung nachholen kann”, so Martin Bill, der auch Sprecher der GAL-Fraktion im Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg ist.

Mit einer kleinen Anfrage will Martin Bill nun Genaueres über den Fall der Kuh erfahren.


Kommentare

Ein Kommentar zu “Barmbek: Kuh fast verhaftet”

  1. Dem Nasebaer sein Blog » Blog Archive » Das Drama um die Kuh auf der Straße am 3. Februar 2009 09.44

    [...] Kuh Ausgehverbot hat. Leider habe die ihre Artikel nicht online, aber die Hamburger Bild, als auch hh-heute.de helfen da gerne [...]

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