DGB Nord unterstützt Bildungsstreik

Der DGB Nord begrüßt die derzeit stattfindenden Proteste von Schülern und Studenten gegen ein Bildungssystem, das, so der DGB Nord-Vorsitzende Peter Deutschland, „an allen Ecken und Kanten knirscht“.

An den Hochschulen und Universitäten hätten sich mit der Einführung der Bachelor- und Master-Studiengänge die Studienbedingungen massiv verschlechtert mit der Folge, dass sie zu reinen betriebswirtschaftlich ausgerichteten Lernbatterien würden. Die Schulen würden zunehmend zum Spielball rückwärtsgewandter bildungspolitischer Vorstellungen, im Norden seien alle Bildungssysteme bei unterschiedlichen Ansätzen in den jeweiligen Ländern chronisch unterfinanziert.

Er befürchte, so Deutschland, dass im Gefolge der Finanzkrise und der damit verbundenen Auswirkungen auf die öffentlichen Haushalte, die Lunten an den Bildungshaushalt gelegt würden. Deutschland: „Äußerungen aus Schleswig-Holstein machen mich hellhörig. Die Bildungsstreiks zeigen aber, dass sich die Menschen das nicht länger gefallen lassen wollen. Gleicher Zugang zu einer guten Bildung für alle ist aus meiner Sicht ein Grundrecht, das in unserer Gesellschaft systematisch verletzt wird.“

2 Gedanken zu „DGB Nord unterstützt Bildungsstreik“

  1. Utopia Bildung für alle,
    nicht die Finanzkrise ist das Übel, nein vielmehr der Beweis für Auslese in unserem Bildungssystem. Wenn die Politik in der Lage ist 1 schlappe Billion für Banken, Bürgschaften und andere Geldausgaben zur Sicherung der Privatvermögen weniger Reicher auszugeben aber kein Geld für Bildung bereit stellt ist die Politik nicht willens etwas zu ändern. Da werden Bildungsgipfel veranstaltet die viel kosten aber unter dem Strich nichts bringen außer Bla bla bla. Die Politik sieht sich jetzt endlich in der Lage unter dem Mäntelchen Finanznot so richtig zu zuschlagen und Bildung nur noch Reichen zu ermöglichen. Torbostudium (Bachelor) für Arme Masters für Reiche. Und in der Schule geht es schon. Unter den Eindruck von Pisa und anderen zweifelhaften Vergleichsstatistiken werden neue Schulformen aus den Boden gestampft so das Zahlen geschönt werden können. Es wird aber dabei nicht versäumt Bildung in zwei Klassen aufzuteilen. In Hamburg wird es nach der Schulreform in den reichen Stadtteilen die meisten Gymnasien geben und in den bevölkerungsstärksten Stadtteilen die wenigsten Gymnasien. Alles zum Vorteil der Bevölkerung, Kuschelabi für die Armen mit der Berechtigung zum Bachelor Studium und echtem ABI an den Gymnasien mit der Berechtigung zum Masters Studium, natürlich für Reiche. Zukunftsfantasien? ich glaube nein. Nach dem Motto Wissen ist Macht werden die Mächtigen versuchen Macht zu erhalten. Es wird nur so wenig Wissen wie nötig für die Arbeit vermittelt (Bachelor-Studium). Und für die Reichen das Master-Studium das übergreifend Wissen zum verstehen von Zusammenhängen vermittelt.
    Paranoia oder kommende Wirklichkeit? Denkt darüber nach, es ist die Zukunft unserer Kinder.
    Ps. Gott sei Dank gibt es bei den Reichen genug doofe Kinder so das auch für kluge Arme noch ein paar Studienplätze da sind.

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