Krümmel und Brunsbüttel: Mal wieder neue Pannen

Wären alle deutschen Atomkraftwerke so desolat wie die in Brunsbüttel und Krümmel, die ganze Diskussion um die Laufzeitverlängerung würde sich erübrigen. Wenn es so weitergeht, gehen die beiden Vattenfall- Meiler ohnehin nie wieder ans Netz. Rechtzeitig vor Wiederinbetriebnahme haben sich neue Fehler ergeben, die nun erst einmal ausführlich überprüft werden müssen.

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SPD: Brunsbüttel und Krümmel stilllegen!

Die Hamburger SPD-Expertin für Umwelt- und Energiepolitik, Monika Schaal, hat sich in der Bürgerschaft für die Stilllegung der Atomkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel ausgesprochen. Das Argument die störungsanfälligen Meiler seien unverzichtbar, werde seit Monaten widerlegt: „Denn beide Reaktoren sind seit Mitte 2007 vom Netz. Trotzdem musste niemand im Dunkeln sitzen“, sagte Schaal. Der Senat müsse sich dafür einsetzen, dass die derzeit abgeschalteten Kraftwerke stillgelegt werden. Für die Hamburger SPD rief sie zur Teilnahme am Anti-Atom-Aktionstag am 24. April auf.

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Weggen: „Krümmel als Mahnung sehen“

In den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und FDP in Berlin zeigt sich bei der Frage der Atomenergie Einigkeit: Die Laufzeitbefristung soll aufgehoben werden. Dazu sagte Jenny Weggen, umweltpolitische Sprecherin der GAL-Bürgerschaftsfraktion: „Kurz nach der Wahl beginnt nun das Wunschkonzert der Atomkonzerne. Zu einer Abkehr vom vertraglich festgelegten Ausstieg darf es aber auf keinen Fall kommen!“

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Krümmel: Bei Unfall nicht einmal Jod

So sieht Unfall-Vorsorge für einen Reaktor-GAU in Krümmel aus: 1.728.000 Jodtabletten liegen in Hamburg bereit, um für die ersten Stunden die Aufnahme von strahlendem Jod zu verhindern. Schönheitsfehler: Sie sind nicht bei den Menschen, die sie brauchen, sondern sie müssten im Un-Fall erst verteilt werden – und zwar schneller, als der Wind radioaktiv verseuchten Staub o.ä. verbreitet.

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Krümmel: Merkel untersagte Sicherheitsprüfung

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat als Bundesumweltministerin genauere Sicherheitsüberprüfungen beim Atomkraftwerk Krümmel untersagt. Dies geht aus einer Greenpeace vorliegenden Weisung des Bundesumweltministeriums an das schleswig-holsteinische Energieministerium aus dem Jahr 1997 hervor.

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Wie sicher ist die Pille danach?

Ist die Pille danach – gemeint ist nach dem GAU in einem Atomkraftwerk – wirklich sicher? Immerhin 1.728.000 Jodtabletten liegen in Hamburg auf Lager, um im Fall des Falles die Nachbarn im Umkreis von 10 bis 25 Kilometer um den Meiler Krümmel damit zu versorgen. Aber ist die Verteilung sichergestellt? Und wie schnell geht das?

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Krümmel: Kopf in den Sand und Atmung einstellen

Findet der schöne alte amerikanische Lehrfilm „Duck and Cover“ * bald einen festen Platz in Hamburgs Grundschulen? Viel mehr als die darin enthaltenen Lehren hat der Senat jedenfalls nicht zu bieten, wenn es um Vorsorge für den Fall eines Reaktorunfalls in Krümmel geht. Die SPD spricht deshalb von „Vogel-Strauß-Politik im Senatsgehege“ – Schwarz-Grün ignoriert die brisante Greenpeace-Studie über Krümmel.

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SPD: GAL weicht Anti-Atom-Kurs auf

Ach, diese Grünen: Nun kann man sich nicht einmal mehr auf ihren entschiedenen Anti-Atom-Kurs verlassen, konstatiert die SPD. Der Grund: Bei der Forderung nach einer Stilllegung des Pannenreaktors Krümmel bleiben die Grünen hinter SPD und Linkspartei zurück, sagen die Sozialdempkraten.

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AKW Krümmel bedroht ganz Hamburg

Holger Strohm hat es zwar schon vor 28 Jahren beschrieben*, aber es bleibt natürlich richtig: Wenn es zu einem schweren Reaktorunfall im AKW Krümmel kommt, ist ganz Hamburg bedroht. Erneute Greenpeace-Berechnungen haben jetzt ergeben, dass ein Flugzeugabsturz oder ein Terroranschlag eine Katastrophe auslösen würde.

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