Harburg hat jetzt ein Herbert-Wehner-Haus

Mit einem Tag der offenen Tür hat die Harburger SPD die Einweihung Ihrer neuen Büros in der Julius-Ludowieg-Straße 9 gefeiert. Es trägt den Namen des langjährigen Harburger Bundestagsabgeordneten Herbert Wehner.

Die SPD war mit Ihrem Kreisbüro und den Büros des Bundestagsabgeordneten Hans-Ulrich Klose sowie der Bürgerschaftsabgeordneten Stefan Schmitt und Sören Schumacher bereits im Juni 2009 vom bisherigen Standort im Schloßmühlendamm in das Haus in der Julius-Ludowieg-Straße umgezogen. Während sich das neue Kreisbüro der SPD im Erdgeschoß in den Räumen einer ehemaligen Apotheke befindet, haben die Abgeordneten ihre Büros im ersten Obergeschoß bezogen.

Bei der offiziellen Einweihung betonten die Redner, dass der Umzug der Harburger SPD große Chancen biete. Durch den Sitzungssaal und insbesondere auch die Erlaubnis, in den Sommermonaten den – derzeit allerdings noch nicht sehr gepflegten – Garten nutzen zu können, böten sich viele Möglichkeiten für Veranstaltungen und Angebote an die Bürgerinnen und Bürger.

Kreisvorsitzender Frank Richter: „Dieses Haus ist eine Einladung und ein Anspruch. Wir laden alle Harburgerinnen und Harburger ein, mit uns über Harburgs Gegenwart und Zukunft zu diskutieren und auch zu streiten. Unser Anspruch ist es, dieses Haus zu einem offenen Haus zu machen, mit politischen und kulturellen Veranstaltungen, in denen dieser Dialog geführt werden kann.“

Außerdem konnte Richter bekannt geben, dass das Haus Julius-Ludowieg-Straße 9 ab sofort den Namen des ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Herbert Wehner tragen wird.

Nachdem die städtische Sprinkenhof AG als Vermieterin und die Nachbarn im Haus ihr Einverständnis gegeben hatten, habe auch Herbert Wehners Witwe, Greta Wehner, ihm bei einem Besuch in Dresden zwei Wochen zuvor ihr Einverständnis gegeben. Richter:“ Sie hat sich sehr darüber gefreut, dass wir auf diesem Wege an Herbert Wehner und sein politisches Wirken erinnern wollen. Wir wollen das Andenken Herbert Wehners in Harburg bewahren, nicht nur, weil er Abgeordneter im Wahlkreis Harburg war und die Politik der Bundesrepublik von 1949 bis 1983 entscheidend mit geprägt hat sondern vor allem, weil er uns mit seiner politischen Arbeit immer daran erinnert, dass Politik kein Selbstzweck ist sondern dem Ziel zu dienen hat, die Lebensumstände der Menschen zu verbessern.“

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