Der Haupteingang des Bezirksamts Hamburg-Nord wird barrierefrei

Die barrierefreie Umgestaltung des Bezirksamts Hamburg-Nord nimmt Formen an. Das in den 50er Jahren des zurückliegenden Jahrhunderts errichtete Verwaltungsgebäude ist zentrale Anlaufstelle für über 314.000 Menschen des Bezirks. Es erfüllt den aktuellen Standard der Barrierefreiheit nicht. Beispielsweise werden die Zugänge an der Kümmellstraße und Schottmüllerstraße umgebaut und mit Rampen versehen und ein Leit- und  Orientierungssystem eingebaut.

SPD und GRÜNE hatten in der zurückliegen Legislatur bereits 120.000 Euro für erste Planungen und Realisierungen aus bezirklichen Mitteln zur Verfügung gestellt. Eine Pilotfläche – mit Beispielen für Orientierungshilfen – wurde Ende 2019 im Eingangsbereich zum großen Saal der Bezirksversammlung eröffnet. Bei der Auswahl und den Auswertungen haben diverse Hamburger Behindertenverbände beratend mitgewirkt.

Dazu Angelika Bester, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Bezirksfraktion: „Das Bezirksamt ist täglich Anlaufstelle für hunderte Menschen aus unserem Bezirk – gerade auch für Menschen mit Behinderungen oder Mobilitätseinschränkungen –  muss der Weg zum Amt ohne Hürden verlaufen können. Wir freuen uns, dass wir nun in die Realisierungsphase einsteigen können und mit dem Bau von Rampen beginnen. Ein Dank geht an dieser Stelle an das Bezirksamt und den Finanzsenator Andreas Dressel, der uns bei dem wichtigen Vorhaben, den Haupteingang Bezirksamt barrierefrei zu machen, unterstützt hat.“

Der Umbau wird nach Angaben des Bezirksamts ca. eine halbe Million Euro kosten.

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