Altonaer Museum: GAL will Dialog

Der Beschluss des schwarzgrünen Senats, das Altonaer Museum zu schließen, stößt auch bei der GAL im Bezirk auf Unverständnis. Sven Kuhfuss, kulturpolitischer Sprecher fordert: „Wir müssen einen Dialog in Gange bringen.“

Hier die ganze Erklärung:

Das Altonaer Museum in Hamburg wird geschlossen. Der schwarz-grüne Senat unter Bürgermeister Christoph Ahlhaus wird das 1863 gegründete Haus im Zuge des Sparpaketes auflösen. Eines der traditionsreichsten Museen der Stadt geht damit verloren, die rund 640.000 Objekte werden den anderen stadthistorischen Museen übertragen. Damit erhofft sich der Senat Einsparungen in Höhe von etwa 3,5 Millionen Euro. Die beiden Außenstellen, Jenisch Haus und Rieck Haus, sollen hingegen erhalten bleiben.

Sven Kuhfuss, kulturpolitischer Sprecher der GAL in der Bezirksversammlung Altona, betont: „Die geplante Schließung des Altonaer Museums haben wir mit Unverständnis zur Kenntnis genommen. Es gibt keinen Ersatz für diese Kulturstätte, die zur Identitätsbildung aller Altonaerinnen und Altonaer beiträgt. Der im Jahr 2008 eingeleitete Erneuerungsprozess durch die Zusammenlegung der vier stadthistorischen Museen Hamburgs war richtig. Ich setzte mich dafür ein, dass ein Dialog zwischen dem Altonaer Museum, der Stiftung historischer Museen Hamburg und der Kulturbehörde in Gange kommt, um Alternativen zu prüfen.“

Das Altonaer Museum befasst sich als eines der größten deutschen Regionalmuseen mit der Kunst- und Kulturgeschichte des norddeutschen Raumes und präsentiert die kulturhistorische Entwicklung der Elbregion um Altona, von Schleswig Holstein und der Küstengebiete von Nord- und Ost. Die ständige Schausammlung zeigt die wichtigsten regionalen Ausstellungsstücke aus den Bereichen Malerei und Graphik, Kunsthandwerk, Kulturgeschichte, Fischerei und Schifffahrt. Mit der Eröffnung einer interaktiven Kinderabteilung im Jahr 2006 war das Altonaer Museum zu einem beliebten Ausflugsort für Familien geworden.

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