Gütesiegel im Gesundheitswesen

Ein neue Broschüre der Verbraucherzentrale Hamburg durchleuchtet den Dschungel der unübersehbar vielen Qualitätssiegel, die inzwischen auch im Gesundheitswesen Einzug gehalten haben.

Neben allgemeinen und verbreiteten Gütesiegeln wie etwa ISO-9001 und KTQ, mit denen sich heute schon viele Krankenhäuser, Arztpraxen, Reha-Einrichtungen und Pflegedienste schmücken, werden auch seltenere oder gar exotisch anmutende Zertifikate erwähnt wie Rauchfreie Krankenhäuser, Medical Wellness oder Kundenorientiertes Beschwerdemanagement.

Patienten, Angehörige und Interessierte sollen durch die Broschüre erfahren, dass ein werbewirksam platziertes Gütesiegel nicht immer die Garantie für gute Arbeit ist, sondern nur ein Versprechen. „Was für die Qualität getan wird, sollte überprüft werden können“, fordert Christoph Kranich von der Verbraucherzentrale Hamburg. „Etwa in Form eines öffentlich zugänglichen Qualitätshandbuchs oder durch den Nachweis, dass die Qualität der Arbeit seit der Zertifizierung besser geworden ist“, so Kranich weiter.

Auf 24 Seiten beschreibt die Broschüre 42 Gütesiegel und Quellen für weitere Informationen. Sie kostet 2,50 Euro für Selbstabholer (Infozentrum der Verbraucherzentrale Hamburg, Kirchenallee 22, 20099 Hamburg (Mo–Fr 10–18 Uhr). Im Postversand kostet sie 4,50 Euro: Bestellung per Telefon (040) 24832-107, Fax (040) 24832-290, E-Mail: bestellung@vzhh.de, Internet: www.vzhh.de.

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