HEUTE für Hundertwasser unterschreiben

Dem Bürgerbegehren zum Erhalt des Hundertwasser-Cafés in Ottensen fehlen noch etwa 200 Unterschriften, die aber von in Altona gemeldeten Personen stammen müssen. Morgen läuft die Frist ab – dann werden die Abrissbagger rollen. Deshalb: Heute noch unterschreiben!

Das Hundertwasserhaus in Ottensen (Ex-Stadtcafé) hat zu seinen Öffnungszeiten viele Besucher aus dem Umland angelockt und durch seine Architektur begeistert. Kultursenator Stuth versprach, das Gebäude unter Denkmalschutz stellen zu wollen. Ein Bürgerbegehren zum Erhalt wurde begonnen. Doch während die Kulturbehörde nicht handelt, fehlen dem Bürgerbegehren noch etwa 200 Stimmen. Morgen läuft die Frist für die Unterschriftensammlungen ab. Die GAL Fraktion in der Bezirksversammlung Altona ruft daher dringend alle Altonaerinnen und Altonaer auf, dem Bürgerbegehren beizutreten und fordert von Kultursenator Stuth, endlich zu handeln.

Dazu Sven Kuhfuß (GAL), kulturpolitischer Sprecher in der Bezirksversammlung Altona: „Das von Friedensreich Hundertwasser gestaltete Stadtcafé in Ottensen soll erhalten bleiben. Das einzige Hundertwasser-Kunstwerk in Hamburg ist ein künstlerisches Juwel mit spektakulärer Architektur und spektakulärem Innendesign. Zwar hat Herr Stuth diesen Wert anerkannt, gehandelt hat er allerdings noch nicht.“

Dazu Gesche Boehlich (GAL), Fraktionsvorsitzende in der Bezirksversammlung Altona: „Kultursenator Stuth scheint seine vollmundigen Versprechen nicht einzuhalten. Daher setzen wir auf den Erfolg des Bürgerbegehrens zur Herbeiführung eines Bürgerentscheides. Das Hundertwasserhaus muss gerettet werden. Unsere Fraktion steht voll hinter dem Projekt und hofft auf ein Gelingen.“

Kultursenator Stuth hatte im Sommer versprochen, das Hundertwasserhaus in Ottensen unter Denkmalschutz stellen zu wollen. Doch noch immer fehlen wichtige Gutachten und eine Entscheidung. Laut Medienberichten ist noch nicht einmal mit dem Verfahren begonnen worden.

Parallel versucht ein Bürgerbegehren 5.650 Stimmen für den Erhalt des Hundertwasserhauses zusammenzutragen. Allerdings fehlen noch etwa 200 Unterschriften. Das Begehren litt auch unter der Mitteilung des Kultursenators, das Café sei bereits gerettet. Zahlreiche Stimmen sind zudem ungültig, weil sie nicht aus Altona stammen.

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