„Hände weg vom Weihnachtsgeld!“

Die Bildungsgewerkschaft GEW wirft Bürgermeister und Senat Wort bruch vor: Die in der Regierungserklärung angekündigtenKürzungen treffen einseitig den öffentlichen Dienst. Der Protest der Kolleginnen und Kollegen aus den Schulen und Bildungseinrichtungen rollt bei der GEW Hamburg ein.

„Eine so große Empörungswelle in so kurzer Zeit haben wir lange nicht erlebt“, so die Stellvertretende GEW-Vorsitzende Sigrid Strauß. „Zu Recht sind unsere Beamtinnen und Beamten außer sich über die Ankündigung des Bürgermeisters, ihr Weihnachtsgeld zu streichen beziehungsweise bei den unteren Gehaltsgruppen zu kürzen.“

Noch vor wenigen Monaten hatte Bürgermeister von Beust erklärt, es werde keine Sonderopfer des öffentlichen Dienstes geben. Diese Gehaltskürzung ist jedoch ein Wortbruch.

Deshalb startet die GEW eine Unterschriftenaktion unter dem Motto: “Hände weg vom Weihnachtsgeld“ und kündigt einen heißen Start nach den Sommerferien an. Sie plant Versammlungen und Aktionen ihrer Beschäftigten, um dem Angriff auf ihre Gehälter Paroli zu bieten. „Wir werden keine Ruhe geben, bis die Kürzungen vom Tisch sind“, so Strauß.

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