Einjähriges Jubiläum – kein Grund zum Feiern

Am Mittwoch, 11. November, findet im Schmidts Tivoli eine Betriebsversammlung der Beschäftigten des Deutschen Ring statt. Vor genau einem Jahr wurde den Beschäftigten durch die Bâloise -Konzernleitung eine grundlegende Änderung der Unternehmensstruktur angekündigt. Bereits damals wehrten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Ring gegen die Pläne aus der Schweiz und zweifelten am wirtschaftlichen Sinn des angekündigten Kurswechsels. Der Zweifel hält an.

Dazu sagt die Betriebsratsvorsitzende Helga Reichow: „Seit April 2009 muss die Bâloise mit der Signal-Iduna verhandeln, doch diese Verhandlungen sind seither ohne Ergebnis. Die vollmundigen Ankündigungen von Bâloise laufen ins Leere und statt Synergien kurzfristig zu heben, herrschen Stillstand und somit Rückschritt. Die Signal-Iduna ist daran interessiert, eine Zerschlagung zu verhindern und ist bereit, die Sparte Deutscher Ring Leben und Sach aufzukaufen. Bâloise dagegen manövriert sich immer tiefer in die Sackgasse.“

Der Sorge der Beschäftigten um die Zukunft ihres Unternehmens wurde mittels verschiedenster kreativer Aktionen in den letzten Monaten Ausdruck verliehen. Auch nach der Betriebsversammlung am kommenden Mittwoch werden die Kolleginnen und Kollegen zeigen, dass ihr Widerstand gegen Zerschlagung und Arbeitsplatzvernichtung ungebrochen ist. „Die Öffentlichkeit kann gespannt sein, welche Idee wir diesmal umsetzen werden“, so Reichow.

Die Betriebsversammlung endet am 11. November gegen 12 Uhr. Danach treten die Beschäftigten auf Einladung von ver.di den gemeinsamen Rückweg vom Spielbudenplatz zu ihren Arbeitsplätzen an.

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