Dokumentation zum Deserteursdenkmal

Intensiv wurde über den „Gedenkort für Deserteure und andere Opfer der NS-Militärjustiz“ debattiert.

Im Rahmen eines Gestaltungswettbewerbs hat eine elfköpfige Jury im Juni entschieden, das Konzept des Hamburger Künstlers Volker Lang für die Gestaltung eines Gedenkortes mit dem ersten Preis zu prämieren. Die Kulturbehörde hat nun das Verfahren, die eingereichten Wettbewerbsbeiträge und das Konzept des Gewinners Volker Lang in einer Dokumentation dargestellt.

Die Broschüre kann im

Info-Laden der Landeszentrale für politische Bildung
Dammtorwall 1
geöffnet montags – donnerstags, 12.30 Uhr – 17 Uhr, freitags 12.30 Uhr – 16.30 Uhr
kostenlos abgeholt werden.

Zudem ist die Dokumentation als Download verfügbar (siehe unten).

Die Bürgerschaft hatte im Juni 2012 einstimmig beschlossen, ein Deserteurdenkmal zu errichten. Dieses sollte möglichst in unmittelbarer Nähe des sogenannten 76er Denkmals und des Gegendenkmals von Alfred Hrdlicka am Stephansplatz/Dammtor entstehen. Die Grundlagen für den Wettbewerb wurden von einem Beirat mit insgesamt fünfzehn Vertretern aus Wissenschaft, Kunst, Architektur, Verbänden und Politik erarbeitet. Zum anonym durchgeführten Wettbewerb waren nach einem Auswahlverfahren 14 Künstler, Künstlerinnen und Künstlergruppen eingeladen, Vorschläge für die Gestaltung des Ortes zu erarbeiten, von denen elf einen Vorschlag eingereicht haben. Das elfköpfige Preisgericht fasste die Realisierungsempfehlung für das Konzept von Volker Lang einstimmig. Die Fertigstellung des Gedenkortes ist für 2015 geplant.

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