Sprung über die Osterbek

Die Finanzierung für die Brücke über den Osterbekkanal ist gesichert. Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord stimmte einstimmig dafür, 300.000 Euro bereitzustellen. Dies hatten auch CDU und GAL in einem Antrag gefordert.

Nach zehn Jahren scheint die versprochene Brücke damit endlich vor der Realisierung zu
stehen. Sie soll die Grünanlage zwischen Weidestraße und Osterbekstraße mit dem auf dem anderen Ufer liegenden „Jarreplatz“ verbinden und eine fußläufige Verbindung der
verschiedenen Freiflächen darstellen.

„Wir freuen uns, dass die Planungen endlich konkret werden.“ so Martin Bill, Stadtentwicklungspolitischer Sprecher der GAL-Fraktion Hamburg-Nord „Mit unserer Diskussion um einen Platz unter den Kränen auf Kampnagel scheinen wir den Focus wieder in das Gebiet gelenkt zu haben.“

GAL und CDU hatten im Juni einen Antrag in die Bezirksversammlung eingebracht, den Raum unter den Kränen auf dem Kampnagel-Gelände zu einem öffentlichen Platz umzugestalten, den sowohl die Bewohner des Stadtteils wie auch die Kulturfabrik Kampnagel nutzen könnten. Dieser Platz würde sich einfügen in das gesamte Freiflächenkonzept am Osterbekkanal, zu dem auch die Brücke gehört.

Anfang September gab das Bezirksamt erstmals bekannt, dass für die Brücke noch 300.000 Euro fehlen; bis dahin galt sie als finanziert.

In einer Öffentlichen Veranstaltung am vergangenen Dienstag präsentierte die GAL-Fraktion ihre Ideen des Kampnagel-Platzes und berichtete auch über die Planungen, den Fehlbetrag der Brücke finanzieren zu wollen. Beide Ideen stießen auf Zustimmung. Nach zehn Jahren des Hinhaltens, scheint der Glaube an die Brücke vor Ort jedoch zu schwinden.

„Das Bezirksamt muss jetzt endlich konkreter werden und die Planungen vorstellen!“ so
Bill, der auch Sprecher der GAL im Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude ist. „Wichtig
ist mir, dass die Pläne vor Ort öffentlich diskutiert werden, das sind wir der Jarrestadt
schuldig!“

Ein Gedanke zu „Sprung über die Osterbek“

  1. Ach Herr Bill, den Antrag hatten SPD, FDP und Linke gestellt. Die GAL und die CDU sind erst im letzten Moment auf den Zug gesprungen. Also bitte keine fremden Federn an den Hut stecken.

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