SPD: Bürgerbeteiligung bei Kombi-Rennbahn Horn

Die SPD Mitte besteht auf eine Bürgerbeteiligung bei der Planung der Kombi-Rennbahn in Horn. Fraktionschef Hansjörg Schmidt: „Wir bleiben bei unserer Forderung nach einem Mediationsverfahren!“

Auch wenn die SPD Fraktion im Bezirk Mitte die Grundsatzentscheidung für die Horner Rennbahn positiv bewertet, ist sie mit dem Vorgehen des Senats mehr als unzufrieden. „Wir haben die große Sorge, dass hier eine isolierte Entscheidung getroffen wird, die die Belange des Stadtteils und der Menschen in Horn nicht berücksichtigt,“ so der SPD-Fraktionsvorsitzende Hansjörg Schmidt.

Konkret befürchtet die SPD, dass die Planungen im Rahmen der Aktiven Stadtteilentwicklung nicht berücksichtigt werden. „Wir sagen Ja zur Horner Rennbahn, aber wir wollen, dass die Menschen vor Ort in die Planungen einbezogen werden,“ so Schmidt weiter.

Auf Drängen der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte fand 2007 eine erste öffentliche Anhörung die Zukunft des Freizeitparks Horner Rennbahn unter Beteiligung der Fachbehörden statt. Vertreter des Hamburger Tennisverbandes, des MTHC, des Hundesportsvereins sowie der Kleingartenvereine hatten eine bessere Einbindung in die Planungen gefordert. Auf Seiten der Anwohner aus Horn und Marienthal gibt es starke Befürchtungen, dass es durch die höhere Anzahl an Veranstaltungen auf der Kombirennbahn zu einer höheren Belastung durch Verkehr und Veranstaltungslärm. Deshalb hat die Bezirksversammlung auf Antrag der SPD und GAL ein Mediationsverfahren beschlossen.

„Seit 2007 hat sich an unseren Forderungen nach einem Meditationsverfahren nichts geändert. Ich fordere deshalb die Fachbehörden auf, dieses auch vor dem Beginn konkreter baulicher Veränderungen oder gar dem Abschluss von Verträgen durchzuführen,“ bringt Hansjörg Schmidt die Forderungen auf den Punkt.

Ein Gedanke zu „SPD: Bürgerbeteiligung bei Kombi-Rennbahn Horn“

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    als betroffener Anwohner kann ich die Notwendigkeit einer verträglichen Umsetzung der Maßnahme „Doppelrennbahn“ nur bestätigen. Wir wohnen etwa 1 km östlich der Tribüne und können an den Renntagen unseren Balkon / Garten nicht nutzen. Mehrere Versuche eines Gespräches mit der Rennleitung des Hamburg Rennclubs sind immer an deren Arroganz gescheitert.
    Mein Vorschlag ist statt Lautsprecherdurchsagen, die sowieso völlig unverständlich und somit auch für die Teilnehmer nicht zielführens sind, auf Anzeigetafeln umzusteigen.
    Ich bin gerne bereit in Initiativen mitzuarbeiten, um dieses Problem in den Griff zu bekommen.

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