Schanzenfest: Provokateure unerwünscht

Irgendwer wird schon probieren, den überall bemüht herbeigeredeten und herbeigeschriebenen Krawall zu inszenieren, wenn morgen das diesjährige Schanzenfest über die Bühne geht. Die BewohnerInnen wollen versuchen, dagegen zu halten, fürchten aber Provokateure in schwarzer wie in grüner Tracht. Randale-Sightseeing mit gepflegter Pasta und trockenem Weißwein fällt jedenfalls aus: Die Gastronomen des Viertels wollen am Abend schließen und lieber friedlich mitfeiern.

Geben wir der Grünen Jugend das Wort:

Zum morgen stattfindendem Schanzenfest erklärt Gregor M. Dutz, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg (GJHH):

„Auch in diesem Jahr freuen wir uns auf ein buntes und fröhliches Schanzenfest. Die Duldung des Festes durch den Senat und das Altonaer Bezirksamt sehen wir als positives Zeichen an die Initiator_innen im Stadtteil. Wir wünschen uns, dass das Schanzenfest auch in den späten Nachtstunden friedlich bleibt und appellieren sowohl an Polizei als auch Schanzenfestbesucher_innen auf gegenseitige Provokationen zu verzichten. Wir haben kein Verständnis für eine Gewaltspirale, die immer nach dem Muster gegenseitiger Provokation abläuft, sondern fordern Zurückhaltung von beiden Seiten. Die Erfahrungen der beiden letztjährigen Schanzenfeste haben klar gezeigt, dass – auch wenn es Hardlinern aus CDU und Polizei missfällt – deeskalierendes Verhalten viel erfolgreicher ist als das übertrieben konfrontative Auftreten der Polizei beim ersten Schanzenfest 2009.“

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