Mehr Geld für Geschichtswerkstatt Barmbek

Der Kulturausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Nord hat die Förderung zweier Projekte der Geschichtswerkstatt Barmbek unterstützt.

Im Rahmen des mit 1.500 Euro geförderten Buchprojektes „Die Familie Acker-Kaufmann – ein Verfolgungsschicksal“ sollen zehn Personen dieser Familie dargestellt werden, deren jüdische Mitglieder des Kaufmann-Zweigs fast alle ermordet worden sind. Das Projekt knüpft an eine Kurzdarstellung im demnächst erscheinenden Barmbeker „Stolperstein-Buch“ an.

Der Kulturausschuss unterstützt ebenfalls mit 1.750 Euro ein Ausstellungsprojekt der Geschichtswerkstatt Barmbek über „die Hamburger Straße – Barmbeks Lebensader“. Die Ausstellung soll in der Bücherhalle Barmbek gezeigt werden.

„Die Förderung der beiden Projekte verdeutlicht auch die Wertschätzung der Arbeit der Geschichtswerkstätten im Bezirk“, so Michael Werner-Boelz, kulturpolitischer Sprecher der GAL. „Die Bezirksversammlung unternimmt alles, um den Geschichtswerkstätten eine vernünftige Arbeit zu ermöglichen. Gerade für den sich im Wandel befindenden Stadtteil Barmbek ist die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Quartiers identitätsstiftend.“

Neben der institutionellen Förderung in Höhe von 63.5000 Euro pro Jahr hat die Bezirksversammlung bereits im Dezember auf Initiative der GAL-Fraktion die Geschichtswerkstätten mit zusätzlichen 20.000 Euro unterstützt. Hiervon hat die Geschichtswerkstatt Barmbek 7.500 Euro für eine Ausstellung über die Kirchen in Barmbek sowie die Buchprojekte „Fuhle international“ und „Addi Jansen. Mein Leben“ erhalten.

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