Keine Chance für gute Schulen?

Bildungspolitik nach der Hamburger Abstimmung

09. Dezember 2010, 19 -21 Uhr
Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15, Hamburg

Ein Viertel der Wahlberechtigten in Hamburg hat den Antragstellern des Volksentscheides gegen die Primarschule eine Mehrheit beschert. Diese Abstimmung hat bundesweit für große Verunsicherung gesorgt.

Jetzt fragen sich viele bildungspolitisch interessierte Menschen, ob bessere Schulen überhaupt durch die Politik ermöglicht werden können oder am Widerstand der Bürgerinnen und Bürger scheitern. Die Wissenschaft ist sich weitgehend einig in der Erkenntnis, dass das deutsche Schulsystem nach wie vor
zu viele Verlierer produziert und die soziale Auslese zum Markenzeichen dieses veralteten Bildungssystems gehört. Aber dieser Erkenntnis zu folgen ist für die Politik nun noch schwieriger geworden. Ausgehend vom Rückblick auf das Schulstreitjahr 2010 sind uns folgende Fragen wichtig:

* Wie können gute Schulen von unten wachsen, sich langsam verbreiten, um durch ihren Erfolg die kritischen Stimmen zu überzeugen?

* Wie entsteht die Lust auf bessere Schulen?

* Welche Rahmenbedingungen sollte die Politik dafür bereitstellen?

* Wie kann Bildungspolitik Veränderungen der Schulen erreichen?

Zu diesen Fragen diskutieren:

Angelika Fiedler – Leiterin Clara Grunwald Schule, Hamburg
Rosemarie Raab – SPD, ehem. Schulsenatorin in Hamburg
Martin Spiewak – Die ZEIT, Berlin

Es moderiert Burkhard Plemper, Journalist aus Hamburg

Eintritt frei !

Veranstaltende Institutionen:
Arbeit und Leben Hamburg e.V., Evangelische Akademie der Nordelbischen Kirche, GEW Landesverband Hamburg, Ikm- Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation, umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. und Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg

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