Zum CSD: Akzeptiert und ausgegrenzt?

CSD 2007

Akzeptiert und ausgegrenzt?

Diskussion & Filmabend mit Christa Goetsch & Farid Müller

Mittwoch, 1. August 2007, 19 Uhr, Rathaus (Kaisersaal)

Gäste

Miriam Löhr, Vorstand Lesbenverein Intervention

Thilo Lambracht, Völklinger Kreis, Gay Manager Hamburg

Jörg Korell, Projektleiter AIDS-Hilfe Hamburg

Marc Grenz, Projektleiter Hein&Fiete

Michael Schilf, Vorstand Magnus- Hirschfeld-Zentrum

Moderation Christa Goetsch, Fraktionsvorsitzende

Farid Müller, Sprecher für Lesben- und Schwulenpolitik

Film zum Ausklang: „Verzaubert“ – bewegender Dokumentarfilm über Lesben und Schwule in den 40er und 50er Jahren in Hamburg

Nachdem in der Öffentlichkeit der letzte CSD im Bereich eines Schlager-Moves verortet wurde, soll der CSD 2007 wieder politischer werden. „Frei wie nie – und doch schlägt den Schwulen in Deutschland neuer Hass entgegen“, so titelte ‚Die Zeit’ im Juni 2007. Akzeptiert und ausgegrenzt gleichzeitig? Hamburger Ehe und Lebenspartnerschaftsgesetz haben viel Akzeptanz bewirkt. Und doch ist Weltoffenheit und Akzeptanz nicht überall da. Trotz der Fortschritte haben immer noch 50 Prozent Angst, sich am Arbeitsplatz zu outen. Im Profisport kann ein Outing sogar das Ende der Karriere bedeuten. In den Schulen hat die neue Offenheit ihre Schattenseiten, viele Jugendliche aber auch die Lehrerinnen und Lehrer werden mit ihrem Coming-Out alleine gelassen. Erschreckend ist auch das Ergebnis einer groß angelegten Umfrage des Berliner Anti-Gewalt-Projekts MANEO: Mehr als jeder dritte Schwule hat in den letzten zwölf Monaten Gewalt erfahren, 1.000 Vorfälle davon allein in Hamburg. Wie akzeptiert sind Lesben und Schwule jenseits der Medienöffentlichkeit wirklich? Bewirkt die neue Offenheit eine Gegenbewegung? Auf unserer Veranstaltung haben alle von Anfang an das Wort: Wo hakt es mit der Gleichstellung? Was kann Politik zu mehr Akzeptanz beitragen?

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