Wowereit: Die CDU lässt die Städte im Stich

Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister in Berlin und stellvertretender SPD-Bundesvorsitzender, kritisiert den Zehn-Punkte-Plan der CDU, mit dem sie sich mehr um die ländlichen Regionen kümmern möchte: „Es ist fatal, wenn eine Partei glaubt, die großen Städte vernachlässigen zu können.“

„Das, was die konservative Regierung auf Bundesebene begonnen hat, nämlich den Abbau der Unterstützung für die Städte, ist ein völlig falsches Signal“, sagt Wowereit der in Essen erscheinenden Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung. Die Städte dürften nicht alleine gelassen werden.

Auch an der Piratenpartei übt Wowereit Kritik. In Berlin habe es „schon eine gewisse Entzauberung gegeben“, so Wowereit. „Was im Berliner Abgeordnetenhaus inhaltlich von ihnen gekommen ist, war nicht berauschend.“ Wer derart viel Zustimmung bei Wahlen erreiche, habe eine Bringschuld gegenüber den Wählerinnen und Wählern. „Es darf nicht auf Dauer hingenommen werden, dass die Piraten zu vielen aktuellen Themen nur sagen: Da haben wir keine Meinung zu. Diese Positionslosigkeit machen sie dann auch noch zum Programm.“

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