Wohn-Zuschüsse für Studenten und Azubis

Günstig wohnen im Hamburger Süden: Rund 500 Studierende und Auszubildende können von den neuen Wohn-Zuschüssen der Hamburgischen Wohnungsbaukreditanstalt profitieren. Und so geht`s:

Mit einem neuen Förderprogramm unterstützt die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) die Versorgung von Studierenden und Auszubildenden mit Wohnraum in Hamburg. Am 1. September 2012 tritt die neue Richtlinie zur Förderung des Wohnens für Studierende und Auszubildende in einzelnen Quartieren im Süden Hamburgs in Kraft. Die Hamburgische Wohnungsbaukreditanstalt (WK) fördert dabei die Neuvermietung von Wohnraum in den Quartieren „Wilhelmsburg/Berta-Kröger-Platz“, „Rothenburgsort/ Marckmannstraße“ und „Harburg/Phoenix-Viertel“. Das Förderprinzip ist, dass die Wohnungs- oder Zimmermiete für Studierende und Auszubildende auf 224 Euro „herunter subventioniert“ wird. Dieser Betrag entspricht dem Bedarf für die Unterkunft eines Studierenden nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG).

Voraussetzungen für eine Förderung sind:

– die Immatrikulation an einer anerkannten Hamburger Hochschule oder

– der Besuch einer Hamburger Berufsakademie oder

– die Ausbildung in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf, die mindestens teilweise in Hamburg erfolgt und

– die Anmeldung des Erstwohnsitzes für die geförderte Wohnung.

Es gibt keine Altersbegrenzung oder Begrenzung der Wohndauer. Die Förderung entfällt, wenn der Status als Studierender oder Auszubildender endet. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Der Antrag auf Förderung muss vom Vermieter gestellt werden. Für das Programm, das zunächst bis 2017 befristet ist, stehen 400.000 Euro pro Jahr zur Verfügung. Bis zu 500 Studierende und Auszubildende sollen so ein Zimmer in einer als Wohngemeinschaft genutzten Wohnung bekommen.

Neu ist darüber hinaus, dass sowohl das neue Förderprogramm als auch die beiden bereits bestehenden Förderprogramme „Studentisches Wohnen auf der Veddel“ und „Studentisches Wohnen in Wilhelmsburg (Reiherstiegviertel)“ für Auszubildende geöffnet werden. Die bereits bestehenden Förderprogramme sind zwar zurzeit ausgebucht. Sobald dort aber Plätze frei werden, können nun auch Auszubildende mit Mietsubvention auf die Veddel oder nach Wilhelmsburg (Reiherstiegviertel) ziehen. Die Förderrichtlinien wurden entsprechend angepasst.

Alle Förderrichtlinien stehen auf der Internetseite der Hamburgischen Wohnungsbaukreditanstalt zum Download zur Verfügung (www.wk-hamburg.de).

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