Wer ist der fahrradfreundlichste Arbeitgeber?

Die Hamburgerinnen und Hamburger legen bereits zwölf Prozent ihrer Wege mit dem Fahrrad zurück. Jetzt werden Unternehmen, Behörden oder sonstige Einrichtungen mit mindestens fünf Arbeitnehmern gesucht, die auch ihre Mitarbeiter motivieren, das Fahrrad zu nutzen.

Die Freie und Hansestadt Hamburg hat gemeinsam mit dem Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e.V. den Wettbewerb „Die fahrradfreundlichsten
Arbeitgeber Hamburgs“ gestartet.Teilnehmen können Unternehmen, Behörden oder sonstige Einrichtungen mit mindestens fünf Arbeitnehmern, die ihre Mitarbeiter motivieren, das Fahrrad zu nutzen. Bewerbungsschluss ist der 31. August. Die Gewinner werden im Herbst dieses Jahres ausgezeichnet und können sich über attraktive Preise freuen.

Der Bewerbungsbogen ist im Internet unter www.fahrrad-fit.de abrufbar.

„Hamburgerinnen und Hamburger legten bereits 2008 zwölf Prozent ihrer Wege

mit dem Fahrrad zurück, ein weiterer Anstieg ist absehbar. Die Nutzung des

Fahrrads auf dem Weg zur Arbeit und auf Dienstwegen soll weiter erhöht

werden. Ihr Unternehmen kann sich daran beteiligen. Ihre Vorteile dabei:

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit fahren,

sind selten krank, meist fit und damit produktiver als der Durchschnitt. Die

Bereitstellung eines Fahrradstellplatzes kostet nur einen Bruchteil eines Kfz-

Stellplatzes“, bringt Andreas Rieckhof, Staatsrat der Behörde für Wirtschaft,

Verkehr und Innovation (BWVI) die Vorteile des Fahrrads auf den Punkt.

„Durch die Nutzung des Fahrrads kann jeder Einzelne einen Beitrag zum

Umwelt- und Klimaschutz leisten und hält sich außerdem fit“, so Dieter Brübach,

Mitglied des B.A.U.M.-Vorstands und Jurymitglied des Wettbewerbs, „unser

Wettbewerb zeichnet Arbeitgeber aus, die ihre Mitarbeiter hierbei wirksam

unterstützten.“ B.A.U.M. e.V., mit Sitz in Hamburg, hat sich zum Ziel gesetzt,

mit Hilfe des Wettbewerbs „Die fahrradfreundlichsten Arbeitgeber“ den

Stellenwert des Fahrrads als klima- und umweltverträgliches Verkehrsmittel in

Unternehmen zu erhöhen und Verbesserungspotentiale aufzuzeigen. Hierfür

sucht B.A.U.M. nicht nur in Hamburg, sondern auch deutschlandweit nach

Positivbeispielen.

Bewertet werden unter anderem Grundsätze und Organisation der

Fahrradförderung, Infrastruktur für das Fahrradfahren, Motivation der

Mitarbeiter zum Radfahren, Angebote und Service für Radfahrer, Information

und Kommunikation sowie sonstige Aktivitäten zur Fahrradnutzung.

In der Wettbewerbsjury für Hamburg wirken neben Staatsrat Andreas Rieckhof

und Dieter Brübach Vertreter aus Politik, Verbänden und Behörden mit.

Gefördert wird der Wettbewerb von der Freien und Hansestadt Hamburg sowie

Partnern aus der Fahrradbranche. Auf die Gewinner aus Hamburg warten

zudem zusätzliche Preise, z.B. ein von der Firma TRENGA DE zur Verfügung

gestelltes Fahrrad.

Bereits im vergangenen Jahr konnte der Wettbewerb „Die fahrradfreundlichsten

Fahrradgeber“ in Hamburg erfolgreich durchgeführt werden. Wirtschafts- und

Verkehrssenator Frank Horch lobte die damaligen Preisträger.

„Fahrradfreundliche Betriebe leisten einen wichtigen Beitrag für gesunde,

effiziente und nachhaltige Mobilität in unserer Stadt. Davon profitieren alle: die

Betriebe, die Mitarbeiter und die Allgemeinheit. In vorbildlicher Weise sorgen

die heute prämierten Arbeitgeber für eine wachsende Akzeptanz des Fahrrads

als gleichberechtigtes Verkehrsmittel“, so Senator Horch im Herbst 2011.

Zu den drei Bestplatzierten des Wettbewerb 2011 gehörten das

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), die Asklepios Klinik Barmbek

sowie die Unilever Deutschland GmbH. Die Unternehmen überzeugten die

Wettbewerbsjury durch ihr großes Engagement und zahlreiche Maßnahmen im

Rahmen der betrieblichen Fahrradförderung. Zu diesen Maßnahmen gehören

bei der Asklepios Klinik Barmbek unter anderem die Realisierung eines

überdachten und abschließbaren Fahrradparkplatzes im vergangenen Jahr,

regelmäßige Tipps und Hinweise für Radfahrer als Rubrik in der

Mitarbeiterzeitung sowie die Kooperation mit einem lokalen Fahrrad-Geschäft

bezüglich eines Notfall-Reparaturservices. „Wir fördern und unterstützen das

Radfahren, weil es zwei unserer größten Anliegen optimal verbindet: Den

Schutz unserer Umwelt und die Gesundheit unserer Mitarbeiter“, erläutert

Hans-Friedrich Günther, Geschäftsführender Direktor der Asklepios Klinik

Barmbek.

Weitere Informationen zum Wettbewerb, den Bewerbungsbogen sowie die

ausführlichen Teilnahmebedingung finden Sie unter

www.fahrrad-fit.de

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