SPD-Spitzenkandidat Michael Naumann fordert Bürgermeister Ole von Beust auf, zu dem im Hamburger Stadtgebiet plakatierten Koalitionsangebot seines früheren Justizsenators Roger Kusch eindeutig Stellung zu nehmen.
Naumann: „Von Beust und Kusch haben jahrelang gemeinsam Politik gemacht zum Nachteil dieser Stadt. Wenn sich Kusch jetzt auf Wahlplakaten als „Zweiter Bürgermeister“ anpreist, kann der Erste Bürgermeister nicht still lächelnd daneben stehen. Die Hamburgerinnen und Hamburger haben ein Recht darauf, vor der Wahl zu wissen, ob der christdemokratische Spitzenkandidat zum Machterhalt mit dem Anführer einer rechtspopulistischen Partei eine Allianz eingehen würde. Dies wäre nicht das erste Mal, dass die CDU ein unappetitliches politisches Bündnis zum reinen Zweck des Machterhalts einginge.“