Warnstreiks an der Küste starten

In den Tarifverhandlungen für die 140.000 Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie erhöht die IG Metall Küste den Druck. Und wie? Mit Warnstreiks natürlich.

„Mit massiven Warnstreiks werden wir den Arbeitgebern in den nächsten Tagen deutlich machen, dass wir uns mit dem mickrigen Angebot von 3 Prozent mehr Geld nicht hinhalten lassen“, sagte der Bezirksleiter der IG Metall Küste, Meinhard Geiken.

Er bekräftigte die Forderungen der Gewerkschaft nach 6,5 Prozent mehr Geld, der unbefristeten Übernahme der Ausgebildeten und mehr Mitbestimmung bei Leiharbeit: „In dieser Tarifrunde geht es nicht nur ums Geld. Wir gehen auch für faire und sichere Arbeit auf die Straße. Den Jungen wollen wir mit der unbefristeten Übernahme eine langfristige Perspektive bieten. Und bei der Leiharbeit fordern wir mehr Mitsprache für unsere Betriebsräte, damit aus unsicherer Leiharbeit endlich wieder feste und sichere Stammarbeitsplätze werden.“

Nächster Verhandlungstermin für die norddeutsche Metall- und Elektroindustrie ist am 9. Mai in Bremen.

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