Warnstreik im Öffentlichen Dienst

Am Donnerstag, 27. März, ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in Hamburg erneut zum Warnstreik auf.
Einbezogen werden die Beschäftigten der öffentlichen Betriebe, u.a. der Stadtreinigung und Müllabfuhr, der Hamburger Kitas, von HPA, vom Zoll, der öffentlichen Bücherhallen, Friedhofsgärtner, Beschäftigte der Agentur für Arbeit und der Bundesämter.

„Die letzten Warnstreiks haben zu konstruktiven Gesprächen und punktuellen Annäherungen geführt, in wichtigen Fragen sind die Positionen jedoch noch weit auseinander“, sagt Wolfgang Abel, ver.di Landesleiter in Hamburg.
Abel weiter: „Die Arbeitgeber haben unser Signal ‚Wer uns nicht ernst nimmt, kriegt uns ernsthaft zu spüren‘ offensichtlich gehört aber noch nicht bis ins Letzte verstanden. Deshalb werden wir unsere Streikmaßnahmen mit dem Ziel fortsetzen, den Druck auf die Arbeitgeber noch weiter zu erhöhen, damit es in der Verhandlungsrunde am 31. März / 1. April endlich zu einem Tarifabschluss kommt.“

Mit zwei Kundgebungen und einem Demonstrationszug werden die Warnstreikenden am Donnerstag in Hamburg ihren Forderungen Nachdruck verleihen: „Wir sind die Guten … und wir sind es Wert!“.

ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde Entgelterhöhungen von 100 Euro plus zusätzlich 3,5 Prozent, eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro monatlich sowie die unbefristete Übernahme der Auszubildenden.

Hinweis:
Die Warnstreikenden treffen sich am Donnerstag ab 7 Uhr vor dem Sitz der Arbeitsrechtlichen Vereinigung (AVH) Bei dem neuen Krahn / Ecke Cremon. Gegen 7.30 Uhr beginnt dort die erste Kundgebung und um 8.15 Uhr startet der Demonstrationszug Richtung Zentralbibliothek / Hühnerposten am Arno-Schmidt-Platz.
Dort kommen Streikende aus weiteren Betrieben dazu. Die Abschlusskundgebung findet in der Zeit von 9 bis 10 Uhr auf dem Arno-Schmidt-Platz vor dem Hühnerposten statt.

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