Warnstreik bei STRABAG PFS in Hamburg

ver.di fordert verhandlungsfähiges Angebot

In der laufenden Entgeltrunde beim Immobiliendienstleister STRABAG PFS ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in Hamburg ihre Mitglieder am 5. März zum Warnstreik auf. Hintergrund ist die laufende Entgeltrunde, in der der Arbeitgeber bisher keinen Einigungswillen hat erkennen lassen.

Bereits seit dem 24. Februar finden überall im Bundesgebiet Proteste und Warnstreiks statt. „Jetzt hilft nur noch Druck auf das Unternehmen. Die Beschäftigten fordern ein vernünftiges Angebot“, sagt ver.di-Verhandlungsführer Peter Praikow.

Die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die rund 4.700 Beschäftigten von STRABAG PFS am 20. Februar war ohne Ergebnis vertagt worden. ver.di fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 180 Euro bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.
„Der Arbeitgeber hatte die Forderungen der Beschäftigten mit der Androhung von Einschnitten beantwortet. Bei einer solchen Verhandlungsstrategie sei eine Eskalation der Tarifauseinandersetzung vorgezeichnet“, erklärte Praikow.

Der Immobiliendienstleister STRABAG PFS ist aus der ehemaligen Telekom-Tochter DeTeImmobilien hervorgegangen. Die Sparte war 2008 an den STRABAG-Konzern verkauft worden. Unternehmenssitz von STRABAG PFS ist Frankfurt am Main.

Die dritte Runde der Tarifverhandlungen findet am 6./7.März in Düsseldorf statt.

Hinweis für die Redaktionen:
In Hamburg treffen sich die Warnstreikenden um 10 Uhr an der Reeperbahn 1 (vor den „Tanzenden Türmen“).
Gegen 10.30 Uhr beginnt dort eine Kundgebung.

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.