Seit heute Morgen sind die Beschäftigten der AOK in verschiedenen Städten auf die Straße gegangen, in verlängerten Pausen, Kundgebungen und Warnstreiks fordern sie in den – weniger laufenden als stockenden – Gehaltstarifverhandlungen u.a. eine 5,5%ige Erhöhung der Gehälter ab 1. Januar 2014, mindestens aber € 190.
Der Arbeitgeber besteht auf eine Laufzeit von 24 Monaten und hat in der letzten Verhandlungsrunde 2,3% ab 01.01. 2014, mindestens 75 Euro, und 1,8% ab 01.01.2015 angeboten. Das genügt beim besten Willen nicht; allein die Berücksichtigung der Inflationsrate lässt die Beschäftigten am Ende der Laufzeit mit weniger dastehen. Von den deutlichen besseren Tarifabschlüssen in den vergangenen Jahren, übrigens auch im öffentlichen Dienst, ist das Angebot meilenweit entfernt.
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat im Rahmen der bundesweiten Proteste und Warnstreiks erstmalig auch die Beschäftigten bei der AOK in Hamburg für Dienstag, den 28.1.2014, ab 9:00 zum Warnstreik aufgerufen.
Vor dem Sitz in der Pappelallee 22-26 werden die (Warn-) Streikenden auf einer Kundgebung ihre Forderungen vertreten.
Am gleichen Tag findet in Berlin die 3.Verhandlungsrunde statt – die Aktionen sollen den Arbeitgebern mehr als ein Signal sein.