Wahlen: Sozis gewinnen Probelauf an der Uni

Der Vorsitzende der Hamburger SPD, Ingo Egloff, hat den Erfolg der JUSO-Hochschulgruppe bei den Wahlen zum Studierenden Parlament am vergangene Wochenende als eine „herausragende Bestätigung für sozialdemokratische Hochschulpolitik“ bewertet. Die JUSO-Hochschulgruppe ist als stärkste Liste aus den Wahlen hervorgegangen. Sie wird der nächsten Legislatur mit 8 von 47 Sitzen im Parlament vertreten sein. Unter den 18 Wahlvorschlägen konnten die JUSOS 15,5 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen.

Egloff: „Das Wahlergebnis zeigt deutlich, dass die SPD mit ihrer modernen Vorstellung von Bildungspolitik bei den jungen Wählern ankommt. Mein Dank gilt allen Engagierten der JUSO-Hochschulgruppe. Sie haben einen erstklassigen Campus-Wahlkampf abgeliefert.
Die Abschaffung der Studiengebühren und die Erweiterung der Masterkapazitäten waren und sind entscheidende Themen, die viele betreffen. Das Ergebnis der CDU-Hochschulgruppe spricht für sich: Zum ersten Mal seit etlichen Jahren ist sie nicht im Studierenden Parlament vertreten, sondern scheiterte an der 2,5 Prozenthürde. Der Bürgerschaftswahlkampf spielt auch auf dem Campus eine Rolle, und das Ergebnis setzt ein klares Zeichen: Die CDU wird mit jungen Wählerinnen und Wählern nicht rechnen können, weil sie eine bildungsfeindliche Politik betreibt.

Die SPD hingegen kann sich über eine über die Universität hinaus gehende breite Zustimmung freuen. Das ist Ansporn und Verpflichtung zugleich für den Bürgerschaftswahlkampf.“

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