Die innenpolitische Sprecherin der GAL-Bürgerschaftsfraktion Antje Möller fordert über das heute vom Senat beschlossene Waffenverbot hinaus weitere Anstrengungen, um die Entwaffnung in der ganzen Stadt voranzutreiben.
„Wir begrüßen das Waffenverbot für den Kiez und den Hansaplatz. Es gibt jedoch keinen Grund, warum man anderswo in Hamburg mit einem Dolch herumspazieren muss“, so Möller. Sie schlägt eine massive öffentliche Kampagne vor mit dem Ziel, das Tragen von Waffen negativ zu besetzen und zu ächten. Dabei müssten besonders Jugendliche über Schulen und Jugendeinrichtungen angesprochen werden. Außerdem müsse dringend erreicht werden, dass der Verkauf von Waffen auf dem Kiez zurückgedrängt wird. „Es kann nicht richtig sein, dass man zwar keine Waffen tragen darf, aber der Handel damit öffentlich akzeptiert ist“, sagt Möller.