Heute beschloss der Senat den Masterplan Volkspark. „Das Senatskonzept birgt die Gefahr, dass Teile des Parks zu einem Jahrmark mutieren, den man nur mit dem Auto erreicht“, so die sportpolitische Sprecherin der GAL-Bürgerschaftsfraktion, Dr. Verena Lappe. Der sogenannte Masterplan ließe die Zerschneidung des Parks befürchten. Zwei entscheidenden Fragen blieben offen: Wie kommt man mit öffentlichen Verkehrsmitteln in den Park und wer soll die Pläne finanzieren?
Christian Maaß, umweltpolitischer Sprecher der GAL-Fraktion: „Mit der massiven neuen Bebauung im Zentrum des Volksparks würde ein Riegel entstehen, der den Volkspark in seiner Mitte zerschneidet. Dies würde den nördlichen Teil des Parks einer scheibchenweisen weiteren Bebauung ausliefern.“
Aus Sicht der GAL gibt es auf dem Gelände der ehemaligen Trabrennbahn besser geeignete Flächen für die Fußballhalle (Senatsdeutsch: Soccerhalle“) und das Sportkompetenzzentrum. Es ist wenig glaubhaft, dass der Senat das Trabrennbahngelände dem Park zugeschlagen will und gleichzeitig verschweigt, wie er die Verlagerung der Trabrennbahn sowie die Realisierung des Masterplans finanzieren will. Auch aufgrund der fehlenden Finanzierung ist aus Sicht der GAL auch der Vorschlag für die sogenannte Plaza wenig überzeugend.