Die Neupack-Arbeitgeber sind nicht bereit, gegenüber den Streikenden auf Maßregelungen zu verzichten, und haben die Erklärungsfrist für einen Abschluss verstreichen lassen. Die IG BCE hat daraufhin die Verhandlungen für gescheitert erklärt. Der Flexi-Streik geht weiter.
Dazu erklärt Ralf Becker, Landesbezirksleiter Nord der IG BCE und Verhandlungsführer der Gewerkschaft im Streik bei Neupack:
“Mit Bedauern haben wir zur Kenntnis genommen, dass die Geschäftsführung der Firma Neupack Verpackungen GmbH & Co. KG am gestrigen Donnerstag die in der vergangenen Woche vereinbarte Erklärungsfrist hat verstreichen lassen. Daraufhin hat die IG BCE erklärt, dass die Verhandlungen gescheitert sind.”
Die Geschäftsführung von Neupack habe es immer noch nicht verstanden, auf gleicher Augenhöhe mit Betriebsrat und Gewerkschaft zu verhandeln. Becker: “Immer noch ist sie nicht dazu bereit, auf Maßregelungen gegenüber streikenden Mitarbeitern vollständig zu verzichten. Dazu zählen auch Abmahnungen und Kündigungen, die in diesem Zeitrahmen und in Zusammenhang mit dem Arbeitskampf ausgesprochen wurden.” Darüber hinaus sei die Behebung sachlicher Fehler bei den künftigen Eingruppierungen noch offen.
“Für die IG BCE”, erklärt Becker, “ist dieser Arbeitskampf noch nicht zu Ende. Wir warten nun auf zwischenzeitlich angekündigte neue Vorschläge der Geschäftsführung. Sobald uns diese vorliegen, werden wir sie rechtlich und inhaltlich bewerten. Wir sind jederzeit gesprächsbereit und –fähig.”
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