Unterschriften gegen ungleiche Bezahlung: Finanzsenator bietet Gespräch an

Am späten Nachmittag hat gestern eine Delegation von ver.di Hamburg eine umfangreiche Unterschriftenliste an den Finanzsenator der Freien und Hansestadt Hamburg übergeben. Die Unterzeichnenden haben damit auf die Ungerechtigkeit der Bezahlung im Hausmeisterwesen aufmerksam gemacht.

Die Beschäftigten dieser sogenannten ‚Betriebsdienste‘ kümmern sich um Sauberkeit, Sicherheit, Reparaturen und den Zugang zu den Gebäuden an Schulen und Universitäten, sie arbeiten für „Schulbau Hamburg (SBH)“, für „Gebäudemanagement Hamburg GmbH (GMH)“ und für deren Tochter „Schulservice Hamburg (SSH)“. Die Bezahlung der Beschäftigten ist allerdings extrem unterschiedlich, was ver.di Hamburg seit längerem kritisiert.

ver.di  fordert vom Hamburger Senat gleiche Rahmen-bedingungen für gleiche Bezahlung, denn die Beschäftigten arbeiten im Dienst der Freien und Hansestadt Hamburg.

Max Stempel, Gewerkschaftssekretär ver.di Hamburg:

„Unsere Unterschriftenaktion und die Übergabe sind ein großer Erfolg. Finanzsenator Dressel hat zugesagt, mit uns zusammen das dicke Brett Equal Pay zu bohren und eine Einladung zum Gespräch an die Akteurinnen und Akteure noch vor der Bürgerschaftswahl ausgesprochen. Damit ist die angedachte Volkspetition für uns erst mal vom Tisch“.

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