Tschentscher bekräftigt bei ver.di 12 Euro Mindestlohn

„Schnelle Schritte, um mindestens auf 12 Euro Mindestlohn zu kommen“ kündigte am zweiten Tag der ver.di-Landesbezirkskonferenz Hamburgs Erster Bürgermeister, Dr. Peter Tschentscher, in seinem Grußwort an. Er sprach sich für Tarifverträge aus, die gewährleisten, „dass man in allen städtischen Einrichtungen 12 Euro Mindestlohn verdient“ (Dr. Peter Tschentscher).

Damit unterstützt er die ver.di – Kampagne, die das bereits fordert und in diesem Jahr verstärkt für 12 Euro Mindestlohn kämpfen wird.

Frank Werneke, Kandidat für den ver.di – Bundesvorsitz, der im September neu besetzt wird, nutzte die Gelegenheit, sich den Delegierten vorzustellen. Als zwei wichtige Ziele formulierte er die Verbesserung der Mitgliederentwicklung und den aktiven Kampf gegen Tarifflucht.

Frank Werneke, stellvertretender ver.di – Bundesvorsitzender: „Wir sind die mit Abstand politischste Gewerkschaft in Deutschland, und das soll so bleiben – auf Augenhöhe mit politischen Entscheidungsträgern, ohne parteipolitische Verbundenheit. ver.di ist etwas besonderes und das ist auch gut so.“

Zu den Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst meinte der ver.di Bundesvorsitzende Frank Bsirske, man sei noch „weit auseinander“. Er lobte die Hamburger ver.di – Aktionen zu dieser Tarifrunde und wünschte Mut und Entschlossenheit für einen guten Tarifabschluss.

Frank Bsirske, Bundesvorsitzender ver.di: „Diese Warnstreiks in Hamburg sind gut und richtig. Weiter viel Erfolg in den nächsten Tagen.“

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