Die Verbraucherzentrale warnt vor gefährlichen Produkten aus dem Internet. Eine 19jährige aus Hannover ist das erste Opfer: Sie ist tot.
Der Tod der 19-jährigen Schülerin Meltem aus Hannover, ausgelöst durch das illegale Schlankheitsmittel Dinitrophenol, macht auf erschütternde Weise deutlich, wie der Schlankheitswahn unter vielen jungen Frauen durch skrupellose Geschäftemacher angeheizt und kommerziell ausgenutzt wird.
„Doch mit Dinitrophenol wird nur die Spitze des Eisbergs sichtbar“ sagt Karin Riemann-Lorenz, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hamburg. „Im Internet wimmelt es von dubiosen Schlankheitsmitteln mit gesundheitsgefährdender Zusammensetzung“.
Die Hamburger Verbraucherschützer haben auf ihrer Internetseite eine Schlankheitsmittelliste eingestellt, in der sich Verbraucher über Zusammensetzung und Risiken vieler Präparate – nicht nur aus dem Internet – informieren können. Zu finden ist die Liste unter www.vzhh.de