Erstmalig sind Warnstreiks bei der AOK Rheinland/Hamburg am Standort Hamburg nicht ausgeschlossen.
ver.di fordert für die AOK-Beschäftigten in den derzeitigen Gehaltstarifverhandlungen u.a. eine 5,5%ige Erhöhung der Gehälter ab 1. Januar 2014, mindestens aber € 190. Der Arbeitgeber besteht auf eine Laufzeit von 24 Monaten und habt in der letzten Verhandlungsrunde 2,3% für 2014 und 1,8% für 2015 angeboten. Abzüglich der Inflationsrate bedeutet dieses Angebot, dass die AOK-Beschäftigten Ende 2014 weniger im Portemonnaie hätten, als heute.
Die Beschäftigen der AOK – bundesweit ca. 54.000 – wollen ihren Forderungen Nachdruck verleihen. Dazu sind zahlreiche Aktionen in verschiedenen Regionen in der nächsten Woche geplant.
Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) im Vorfeld der nächsten Tarifrunde, erstmalig bei der AOK in Hamburg, mit seinen 700 Beschäftigten und Sitz in der Pappelallee 22-26, zu einem Warnstreik mit Kundgebung aufrufen wird.
Am 28. Januar findet in Berlin die 3.Verhandlungsrunde statt.