„Fall Lara“ kommt wieder vor Jugendausschuss

Das kleine Mädchen aus Wilhelmsburg ist fast ein Jahr tot, und noch immer schieben sich die zuständigen Behörden gegenseitig den Schwarzen Peter zu. Seit ein neuer Vermerk der Behörde für Gesundheit und Soziales die Fehler eher beim Bezirksamt Mitte sieht, will die CDU den Fall gern wieder im Jugendausschuss beraten. Genau das hatte sie vor einem halben Jahr gemeinsam mit der GAL abgelehnt – da sollte Senator Wersich aus der Schusslinie genommen werden.

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„Kinderschutz qualifizieren, nicht bürokratisieren“

Die GAL-Bürgerschaftsfraktion hat Konsequenzen aus dem Fall Lara kritisiert, die der Bezirk Mitte im Alleingang beschlossen hat. Die kinder- und jugendpolitischer Sprecherin der GAL-Bürgerschaftsfraktion, Christiane Blömeke, sagte am Freitag: „Wir müssen den Kinderschutz weiter qualifizieren, nicht unnötig bürokratisieren. Die neuen Dokumentationspflichten, die der Bezirk Mitte einführen will, sind ein Schritt in die falsche Richtung.“

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Über Mitte scheint die Sonne

Wenn es sonst niemand sagt, muss man es halt selbst tun, mögen die Koalitionäre aus dem Bezirk Mitte gedacht haben. „4 plus 1 Jahr Rot-Grün im Bezirk Mitte – Eine Zwischenbilanz erfolgreicher Zusammenarbeit am Beispiel wichtiger Politikfelder“ überschreiben sie ihre Geburtstagsanzeige.

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Wersich und Schreiber einig: Alles o.k. für Lara

Während sich der Jugend- und Familienausschuss der Bürgerschaft unter dem Vorsitz von Carola Veit (SPD) weiter um die Aufklärung der Vorgänge um den Tod der kleinen Lara aus Wilhelmsburg bemüht, haben Mitte-Verwaltungsausschuss Markus Schreiber (SPD) und Sozialsenator Dietrich Wersich (CDU) beschlossen, dass eigentlich alle Vorkehrungen zum Schutz der Hamburger Kinder getroffen sind.

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Bezirkschefs beraten bessere Betreuung

Am Minderwertigkeitskomplex leidet der Mann nun wirklich nicht: Markus Schreiber, Verwaltungschef aus Hamburg-Mitte, will „verbindliche und einheitliche (Betreuungs-)Standards für ganz Hamburg schaffen“, gab er dem Abendblatt zu Protokoll. Eine große Aufgabe, wenn man bedenkt, dass sein eigenes Jugendamt im „Fall“ Lara nicht einmal die existierenden Betreuungsstandards durchsetzen konnte.

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Lara: Schreiber widerspricht Rauhem Haus

Zwischen dem Bezirk Mitte und dem freien Träger „Rauhes Haus“ bahnt sich ein handfester Konflikt an. Hintergrund sind unterschiedliche Darstellungen, ob es eine Übergabe von Akten an das Jugendamt Mitte gegeben hat. Bezirksamtsleiter Markus Schreiber bestätigte gegenüber Hamburg 1 die Auffassung des Bezirkes, die Betreuungsakten des Rauhen Hauses lägen dem Jugendamt des Bezirkes noch immer nicht vor.

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„Fall Lara“ bei Schalthoff live

Staatsrätin Dr. Angelika Kempfert, Bezirksamtsleiter Markus Schreiber und die beiden Bürgerschaftsabgeordneten Carola Veit (SPD) und Stephan Müller (CDU) diskutieren heute bei Herbert Schalthoff (20.15, HH-1) über den sogenannten Fall Lara. Prognose: Die Verwaltungsmenschen werden sagen, alles sei korrekt gelaufen, Müller wird versuchen, dem Bezirksamt HH-Mitte die Schuld zuzuweisen, Veit wird das Durcheinander in Hamburgs Jugendhilfe … Weiterlesen