Geschäft geht vor Geschichte

Traditionen zu pflegen, kann sehr sinnvoll sein, zumal, wenn man sie dabei kritisch hinterfragt. Bei der ehemaligen „Verwertungsgesellschaft für Montanindustrie“ (Montan), die im Dritten Reich Rüstungsbetriebe baute, in denen dann Zwangsarbeiter, KZ-Häftlinge und Kriegsgefangene arbeiteten und oft zu Tode gequält wurden, sieht die Sache offenbar anders aus: Ihre Nachfolgegesellschaft, Deutschlands größte Immobilienfirma „Immobilien Verwertungsgesellschaft (IVG)“, hält Erinnerungen an die Vergangenheit offenbar für „geschäftsschädigend“. Eine unglaubliche Geschichte in der MOPO von heute.

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