Kerstan kritisiert Alleingang der Bundesregierung

Die Bundesregierung will den Energiekonzernen bis zu 14 Jahre längere Laufzeiten für ihre Atomkraftwerke genehmigen – ohne dass der Bundesrat an der Entscheidung beteiligt wird. Die GAL-Bürgerschaftsfraktion kritisiert dieses Vorgehen scharf. Sie verweist auf einen Beschluss der schwarzgrünen Koalition, dass Hamburg sich gegen jede Verlängerung für die Reaktoren Brunsbüttel und Krümmel und zwei weitere baugleiche AKW ausspricht.

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AKW: Schwarzgrün lehnt Nachschlag ab

In der heutigen Sitzung hat die Bürgerschaft zwei Anträge von GAL/CDU (Drucksache 19/7074) und LINKEN zu Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken debattiert. Die Grünen lehnen jede Laufzeitverlängerung ab. Hamburgs Stimmen stehen dafür im Bundesrat nicht zur Verfügung, da sich Hamburg enthalten wird.

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Atomstrom: Nur CDU will Laufzeit verlängern

So weit sind sich Rot, Grün und Rot einig: Längere Laufzeiten für Atomkraftwerke lehnen alle ab. Die GAL ist dabei in der schwierigen Situation, dass sie als Juniorpartner von Schwarzgrün die CDU nicht verprellen darf. Und die ist für längere Laufzeiten. Am Schluss wurde die eigentliche Entscheidung verschoben.

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IG Metall fordert nachhaltige Industriepolitik

Die IG Metall hat eine nachhaltige und soziale Industriepolitik ohne Risiken der Atomkraft gefordert. „Wir setzen auf erneuerbare Energien zu vernünftigen Arbeitsbedingungen“, sagte Jutta Blankau, Bezirksleiterin der IG Metall Küste, auf einer Kundgebung nach der Anti-Atom-Kette in Hamburg. Der Energiekonsens dürfe von der schwarz-gelben Bundesregierung nicht wieder in Frage gestellt werden. Längere Laufzeiten für die Atomkraftwerke lehne die Mehrheit der Menschen in Deutschland ab. „Klar ist aber auch: Die Beschäftigten in den Atomkraftwerken müssen eine Perspektive haben“, erklärte die Gewerkschafterin.

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