Von 100 Akademiker-Kindern studieren 71, von 100 Kindern aus Familien ohne akademische Tradition schaffen nur 24 den Sprung an die Hochschule: Viele talentierte junge Menschen, deren Eltern nicht studiert haben, ziehen ein Studium gar nicht erst in Betracht. Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Ernst Dieter Rossmann, empfiehlt ihnen das Förderprogramm „Studienkompass“.
Das Besondere an diesem Programm ist, dass Schülerinnen und Schüler, deren Eltern nicht studiert haben, unterstützt und motiviert werden, ein Studium aufzunehmen.
Noch bis zum 4. März 2012 können sich interessierte Schülerinnen und Schüler über die Internetseite www.studienkompass.de um eine Aufnahme in das Förderprogramm bewerben. Die Schülerinnen und Schüler werden drei Jahre lang gefördert: während der beiden letzten Schuljahre sowie im ersten Studienjahr. Intensive Workshops, Exkursionen zu Unternehmen und Hochschulen sowie eigenständig organisierte Veranstaltungen zu vielen Themen rund ums Studium bringen jeden einzelnen Teilnehmer bei der individuellen Studien- und Berufsplanung voran.
Rossmann: „Der Zugang zur Hochschulbildung darf nicht von der sozialen Herkunft abhängig sein. Für mehr Bildungsgerechtigkeit brauchen wir Programme wie den Studienkompass, die Schülerinnen und Schüler aus bildungsfernen Familien bei der Studienwahl und der Vorbereitung eines Studiums unterstützen.“
Das Förderprogramm Studienkompass unterstützt die jungen Menschen bei ihrer persönlichen Studien- und Berufswahl und leistet damit auch einen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit.
Weitere Informationen unter www.studienkompass.de