Der SPD-Hochschulexperte Wolfgang Marx hat den Abschluss einer Vereinbarung zwischen dem Universitätskrankenhaus Eppendorf (UKE) und dem in den so genannten UKE-Strahlenskandal verwickelten Prof. Klaus-Henning Hübener begrüßt. Gleichzeitig mahnte er, die Leidtragenden nicht zu vergessen.
„Nun wird der arbeitsrechtliche Schlussstrich unter den Konflikt mit Prof. Hübener gezogen. Nach 14 Jahren Suspendierung ist es gelungen zu vereinbaren, dass Herr Prof. Hübener nicht mehr als Arzt arbeiten kann. Für viele Strahlenskandalopfer und ihre Hinterbliebenen mag das eine späte Genugtuung sein“, sagte Marx am Dienstag.
Er bezeichnete die Vereinbarung – trotz einer Zahlung von bis zu 100.000 Euro an Prof. Hübener – als „sehr sinnvoll, da das UKE nun endlich rechtliche Gewissheit erhält, dass Herr Prof. Hübener seine Professoren-Stelle am UKE nicht mehr zurückfordern kann“. Marx, der den Strahlenskandal über viele Jahre im Wissenschaftsausschuss mit aufgearbeitet hat, mahnte gleichzeitig, die Interessen der im Zusammenhang mit dem Strahlenskandal geschädigten Patienten nicht aus den Augen zu verlieren. „Es gibt in unserer Stadt Menschen, die auch nach der jetzt erfolgten Vereinbarung weiter unter den Geschehnissen der Vergangenheit zu leiden haben.“