SPD: Stolz auf die Hafencity

Die Rückkehr der Hamburger Innenstadt an das Wasser durch die Entwicklung der Hafencity schreibt sich heute die CDU auf ihre Fahnen. Wahr ist: Die Pläne stammen aus Zeiten der SPD-Regierung, die CDU-Opposition war dagegen. Nicht ohne stolz führt Hamburgs SPD deshalb heute das neue Areal der Bundesprominenz vor, die zum SPD-Bundesparteitag angereist ist.

Die Revitalisierung der Hamburger Hafenbranche begann in den 80er und 90er Jahren unter Hamburgs Erstem Bürgermeister Henning Voscherau. Anfang der 90er Jahre wurden durch Flächenkäufe schon früh die Voraussetzungen für die HafenCity, dem neuen Stadtviertel Hamburgs, geschaffen. 1997 stellte Voscherau dann seine Vision von der HafenCity der Öffentlichkeit vor.

Das rund 155 Hektar große Gelände soll neben Büroflächen für mehr als 40.000 Arbeitsplätze, die zu einem Teil schon fertig gestellt sind, auch Wohnraum für 12.000 Einwohner in 5.500 Wohnungen bieten und ist damit das größte Projekt zur Stadtentwicklung Hamburgs. Nirgendwo in Europa entsteht ein so großes Quartier im Zentrum einer Metropole, und nirgendwo kann die Innenstadt einer europäischen Metropole in diesem Umfang wachsen.

„Stadtführer“ bei der Besichtigungstour ist neben Voscherau auch Professor Volkwin Marg, der (teilweise mit seinen Studenten) wesentliche Ideen für die gestaltung der Hafencity entwickelte.

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