SPD hält an Autobahndeckel in Bahrenfeld fest

Die SPD-Bürgerschaftsfraktion setzt sich weiter für den Bau eines Autobahndeckels in Bahrenfeld und Othmarschen ein. Anders als für die CDU sei der seit vielen Jahren geforderte und geplante Deckel für die SPD ein wesentliches Element des Lärmschutzes entlang der Autobahn 7, sagte der stadtentwicklungspolitische Sprecher der SPD, Jan Quast.

„Der Senat möchte die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und Bau GmbH mit der Erstellung eines Konzeptes für den Lärmschutz entlang der A 7 nördlich des Elbtunnels bis zur Landesgrenze beauftragen. Dagegen ist einerseits nichts einzuwenden. Der SPD ist es aber wichtig, dass hier nicht das Rad völlig neu erfunden wird und der Deckel in Bahrenfeld-Othmarschen nur locker als eine von vielen denkbaren Optionen geprüft wird. Wir fordern deshalb in der Bürgerschaft, dass der Deckel als wesentlicher Bestandteil in die Planungen für den Lärmschutz entlang der Autobahn aufgenommen wird.“

In Altona seien sich alle Parteien einig, dass der Deckel gebaut werden soll. „Die Anwohnerinnen und Anwohner vor Ort kämpfen seit vielen Jahren dafür und auch die Handelskammer hat kürzlich ein Konzept hierzu vorgestellt. Eigentlich muss nur noch eine Entscheidung des Senats fallen, endlich den Deckel bauen zu wollen. Die CDU und der Senat müssen hier endlich Farbe bekennen“, forderte der SPD-Stadtentwicklungsexperte.

Natürlich müsse es auch an den restlichen Streckenabschnitten der A 7 einen vernünftigen Lärmschutz für die Menschen geben. Das ändere aber nichts daran, dass der Deckel in Bahrenfeld gebaut werde müsse. „Die Menschen in Stellingen, mit ihren berechtigten Interessen nach Lärmschutz, und die Bewohnerinnen und Bewohner in Bahrenfeld und Othmarschen gegeneinander auszuspielen, wie es die CDU zu versuchen scheint, ist unredlich“, so Quast.

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