Die Schura, Rat der islamischen Gemeinden in Hamburg, und die SPD-Bürgerschaftsfraktion haben regelmäßige Gespräche vereinbart. Der Schura-Vorsitzende Mustafa Yoldas und Fraktionschef Michael Neumann sind sich einig, künftig in einem achtwöchigen Turnus Gespräche über grundsätzliche, aber auch aktuelle Hamburger Themen zu führen.
Ziel dieser Gespräche ist es, die jeweiligen Interessen und Sichtweisen in die aktuellen Diskussionen einzubringen. Daneben spielen insbesondere die Erwartungen an einen Staatsvertrag eine zentrale Rolle. „Wir wollen einen Staatsvertrag, der die Rechte und Pflichten der Muslime in Hamburg festschreibt und gleichzeitig deutlich macht, dass die Muslime eine wichtige und gleichberechtigte Rolle in unserer Stadt spielen“, erklärten Yoldas und Neumann.