SPD fordert frühe Bildung für ALLE Kinder

Zwischen 6.000 und 22.000 Personen leben ohne gültige Aufenthaltspapiere in Hamburg, so eine vom Diakonischen Werk Hamburg in Kooperation mit der Nordelbischen Kirche und ver.di in Auftrag gegebene Studie. In Hamburg können deren Kinder zwar eine Schule besuchen, aber der Zugang zu frühkindlicher Bildung wie in der Kita ist aktuell nur schwer möglich. „Wir wollen, dass diese Kinder, die für ihre Situation nicht können, de facto künftig den Zugang zu frühkindlicher Bildung haben, wie er für alle Kinder in unserer Stadt gilt“, so der SPD-Jugendpolitiker Gunnar Eisold.

Eisold weiter: „Diesen Kindern darf die Chance auf Entwicklung und Entfaltung nicht dadurch verbaut werden, dass sie von frühkindlicher Bildung und Betreuung ausgeschlossen werden – unabhängig davon, ob und wann diese Kinder in ihre Heimat zurückkehren können oder in Deutschland bleiben.“

Deshalb fordert die SPD-Fraktion den Senat auf, zu prüfen, wie den betroffenen Kindern der Zugang zu frühkindlicher Bildung ermöglicht werden kann. Dabei sei natürlich sicher zu stellen, dass solche Regelungen nicht zu einer Besserstellung gegenüber Kindern und Eltern mit legalem Aufenthalt oder mit deutscher Staatsangehörigkeit führen dürften. Außerdem sollten die Erfahrungen der Wohlfahrtsverbände beziehungsweise ihrer Arbeitsgemeinschaften sowie deren Studien einbezogen werden.

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