Skatebahn Eppendorf kommt ins Rollen

Ein ungewohntes Bild am Montagabend im Sitzungssaal der Bezirksversammlung Hamburg-Nord: Die Zuschauerreihen waren bis auf den letzten Platz gefüllt. Die neue Skatebahn hat bereits ihr Publikum.

Nach dem Beteiligungsverfahren zur Skatebahn in Eppendorf am 15. Januar nahmen viele Anwohner nochmals die Gelegenheit wahr, sich die Pläne erläutern zu lassen und drängende Fragen zu klären.

Wo genau soll die Anlage stehen? Wie groß wird sie? Sind die Öffnungszeiten geregelt? Welche Altersgruppen sollen angesprochen werden? Wie sieht es mit der Sicherheit für die Kinder aus? Kann es Probleme mit der Lautstärke geben? Und wer ist für die Sauberkeit zuständig?

„Die Skepsis der Nachbarn ist verständlich“, äußert sich Heike Lucas von der SPD-Fraktion. „Es ist gut, dass alle Fragen und Bedenken geäußert wurden. Nur so können wir darauf eingehen. Schließlich möchten wir, dass sich Anwohner und Skater am Loogeplatz gleichermaßen wohl fühlen.“

Nun ist klar, dass die 870 qm große Skatebahn am Loogeplatz zwischen den Fahrradabstellplätzen und der neuen Turnhalle errichtet wird und sich das Bezirksamt sowie der Skateboard e.V. die Aufgaben zur weiteren Pflege und Betreuung der Anlage sowie der umliegenden Grünfläche teilen. Bleibt noch die Lautstärke: Hier wurde dem Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude und den anwesenden Bürgern erläutert, dass die Anlage wie eine Art Mulde angelegt ist, aus der der Lärm kaum nach außen dringen kann.

Zusätzlich wird die Skatebahn daraufhin überprüft, ob die gesetzlichen Messwerte eingehalten werden. Unter anderem waren es diese Antworten und die professionelle Planung, die schnell dazu beitrugen, dass die Skatebahn in der Nachbarschaft willkommen ist. Dazu Frau Lucas: „Wir freuen uns, dass nun mit dem Bau begonnen werden kann.“

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