Der bauliche Zustand des AWO-Seniorentreffs Rotenhäuser Wettern (Wilhelmsburg) stinkt zum Himmel – im wahrsten Sinne des Wortes. Die Wände sind durchfeuchtet, an vielen Stellen wachsen Schimmelpilze, berichten die Benutzer. Mit einem Brief (mit eindringlicher Schilderung der Zustände) wandte sich Wilhelmsburgs Awo-Vorsitzender an den (noch) zuständigen Harburger Bezirksamtsleiter, bat um Hilfe. Ergebnis: Bisher keins.
Jetzt haben sich die Bezirksabgeordneten Heinz Beeken und Renate Weber (SPD) mit einer Anfrage eingeschaltet; hier der Wortlaut:
In einem „Brandbrief“ an den Bezirksamtsleiter beschreibt der AWO-Vorsitzende in Wilhelmsburg den desolaten baulichen Zustand des AWO-Seniorentreffs, der sich bei den älteren Wilhelmsburger Mitbürgerinnen und Mitbürgern großer Beliebtheit erfreut.
Umso unverständlicher ist die Haltung des Bezirksamtes, dem die unhaltbaren Zustände bereits seit ca. einem Jahr bekannt sind: Durchfeuchtung der Außenwände und damit einher gehende Schimmelpilzbildung. Letztlich wird hier auf Kosten der Gesundheit der Besucherinnen und Besucher des Treffs offensichtlich Haushaltskonsolidierung betrieben.
Dies voraus geschickt fragen wir die Verwaltung:
1. Welche baulichen Schäden sind durch die zuständigen Stellen festgestellt worden?
2. Wann sind sie festgestellt worden.
3. Seit wann sind sie dem Amt bekannt?
4. Sind daraufhin Maßnahmen eingeleitet worden und wenn ja, wann und welche?
5. Wenn nein, warum nicht?
6. Welche Kosten sind für die Behebung der Schäden ermittelt worden?
7. Der AWO-Seniorentreff liegt im Sanierungsgebiet „S5“. Welche Zuschüsse sind für den Treff zu erwarten?
8. Wann ist mit dem Beginn der Gebäudesanierung zu rechnen?