Erster Bürgermeister nimmt an Tagung in der dänischen Hauptstadt teil und trifft seinen Amtskollegen Frank Jensen
Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren am heutigen Montag auf dem Hamburg Copenhagen Business Forum über die vielfältigen Entwicklungsperspektiven der beiden nordeuropäischen Städte. Die von der Handelskammer Hamburg und der Deutsch-Dänischen Handelskammer organisierte Konferenz mit den Schwerpunktthemen Stadtentwicklung, Energieversorgung, Tourismus, Gesundheit, Immobilien und Logistik findet zum zweiten Mal – in diesem Jahr in der dänischen Hauptstadt – mit rund 270 Teilnehmern statt.
Bürgermeister Scholz, der zusammen mit Kopenhagens Oberbürgermeister Frank Jensen an dem Forum teilnahm, erklärte: „Unsere Städte gehören zu den lebenswerten Orten dieser Welt, weil unsere Vorfahren und unsere Vorgänger mit Mut und großen Ideen ihre Entwicklung betrieben haben. Sie gehören deswegen zu den schönsten und auch wohlhabendsten Städten, weil sie offen und mit der ganzen Welt verbunden waren und sind. Das ist der Geist, in dem wir die Entwicklung vorantreiben wollen, und das ist auch der Geist, in dem unsere Nachbarschaft zu Partnerschaft und Freundschaft gewachsen ist.“
Die Beziehungen zwischen Hamburg und Dänemark sind sehr eng. Zahlreiche Hamburger Unternehmen unterhalten geschäftliche Beziehungen nach Dänemark. Umgekehrt sind so viele dänische Firmen in Hamburg mit Niederlassungen vertreten wie an keinem anderen Standort in Deutschland. Der Hamburger Hafen gilt als der wichtigste Überseehafen für Dänemark.
„Kopenhagen und Hamburg pflegen auf der politischen Ebene seit Jahren einen intensiven Austausch über Fragen, in denen wir vor ähnlichen Aufgaben stehen, in Fragen der Stadtentwicklung und der Entwicklung des innerstädtischen Verkehrs zum Beispiel. Dieser Erfahrungsaustausch ist für uns sehr wertvoll“, fügte Scholz hinzu. Kopenhagens Oberbürgermeister Frank Jensen ergänzte: „Heute haben Olaf Scholz und ich eine noch engere Kooperation auf vier zentralen Handlungsfeldern vereinbart: auf dem Gebiet der nachhaltigen Stadtentwicklung, des Tourismus sowie der Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen. Darüber hinaus werden wir im Rahmen der Wissenskooperation die Zusammenarbeit zwischen unseren Bildungs- und Forschungseinrichtungen verstärken.“