Der frühere Sprecher der Volksinitiative gegen die Primarschule und Bürgerschaftsabgeordnete Walter Scheuerl hatte gestern die Schulbehörde für die Anerkennung von Gewerkschaftsjugendarbeit von Schülern kritisiert, da diese angeglich „nicht sozial“ sei. Der frühere ver.di-Chef und SPD-Abgeordnete Wolfgang Rose widerspricht im scharf:
Wolfgang Rose schreibt dazu auf seiner Facebook-Seite:
„Walter Scheuerl zeigt mal wieder, wes Geistes Kind er ist: Er wirft der Schulbehörde allen Ernstes „Neutralitätsverletzung“ vor, weil Schülerinnen und Schülern künftig soziales Engagement bei Jugendverbänden, u.a. auch der Gewerkschaftsjugend anerkannt und bescheinigt werden soll. Seine krude Begründung: Gewerkschaften seien politische, und daher keine sozialen Organisationen.
Lieber Herr Scheuerl: Engagement bei Gewerkschaften und ihren Jugendgruppen ist demokratisches Engagement für das Gemeinwohl! Das ist politisch, na klar. Aber indem es politisch auf die Förderung von Gemeinwohl und Demokratie zielt, ist es auch in höchstem Maße sozial! Wir sollten dankbar sein für jede Jugendliche und jeden Jugendlichen, die sich in dieser Weise engagieren!“