Während des heutigen Konzerts von Jan Delay im Hamburger Stadtpark wird ROBIN WOOD auf Einladung des Musikers kräftig für den Widerstand gegen das von Vattenfall geplante Kohlekraftwerk Moorburg werben. Zusammen mit dem BUND Hamburg, attac, noya und Greenpeace wird ROBIN WOOD Unterschriften für die Volkspetition gegen das überdimensionierte und klimafeindliche Kohlemonster sammeln.
Außerdem wollen die UmweltschützerInnen das Konzert nutzen, um noch mal für die
Demonstration gegen das geplante Kraftwerk am 15. September in Hamburg zu mobilisieren. Die KonzertbesucherInnen können sich zudem vor Ort darüber informieren, warum es gut ist, von Vattenfall zu einem Ökostromanbieter zu wechseln.
Der schwedische Staatskonzern Vattenfall setzt voll auf klimaschädlichen Kohle- und gefährlichen Atomstrom. In Hamburg-Moorburg will Vattenfall ein extrem klimaschädliches Steinkohlekraftwerk mit einer Leistung von rund 1.600 Megawatt bauen. In Brunsbüttel und Krümmel betreibt das Unternehmen Atomkraftwerke, in denen es besonders häufig zu gravierenden Störfällen kommt. Zuletzt sorgten die Störfälle und Schnellabschaltungen
beider Rektoren am 28. Juni des Jahres für Schlagzeilen und Rausschmisse in den Führungsetagen des Konzerns.
„Klimakatastrophe und Super-Gau — powered by Vattenfall – das scheint die zentrale Geschäftsphilosophie des schwedischen Staatskonzerns zu sein. Mit dem in Moorburg geplanten Kohlekraftwerk will Vattenfall nichts für das Klima, aber alles für seine wirtschaftliche Monopolstellung in Norddeutschland tun. Vattenfall geht es um
kurzfristige wirtschaftliche Gewinne, nicht um eine langfristige klimaschonende Energiepolitik“, sagt der Hamburger ROBIN WOOD-Aktivist Florian Kubitz.
Über 50.000 StromkundInnen haben allein in den vergangenen Monaten nach den Störfällen in den AKWs Brunsbüttel und Krümmel Vattenfall die Rote Karte gezeigt und ihre Stromverträge gekündigt. ROBIN WOOD ruft alle Hamburgerinnen und Hamburger auf: „Machen Sie mit — kündigen auch Sie Ihren Stromvertrag bei Vattenfall und wechseln Sie noch heute zu einem Öko-Stromanbieter!“
Während des Konzerts wird es auch einen Informationsstand der Kampagne „Atomausstieg-selber-machen“ geben, die von vielen Umweltorganisationen gemeinsam getragen wird. Am Stand können sich alle Interessierten beraten lassen und auf Wunsch auch gleich zu einem Öko-Stromanbieter wechseln.
Mehr zum geplanten Kraftwerk in Moorburg:
www.kohle-killt-klima.de
Mehr über Öko-Stromwechsel:
www.atomausstieg-selber-machen.de und www.robinwood.de/stromwechsel
Kostenfreie Ökostrom-Hotline: 0800 – 7 62 68 52 (Werktags 9:00 – 17:00)