Ring 3-Ausbau: Lückenschluss-Trasse streichen!

Die Bezirksversammlung Wandsbek fordert von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, die Darstellung der Trasse für den Lückenschluss des Ring 3 zwischen Barsbüttel und Höltigbaum im Flächennutzungsplan aufzuheben. Ein entsprechender Antrag der SPD-Fraktion wurde von der Bezirksversammlung am Donnerstag einstimmig beschlossen. Anfang Juli hatte Stadtentwicklungssenator Gedaschko verkündet, der Lückenschluss werde endgültig zu den Akten gelegt, und damit eine Kehrtwende in der Diskussion um den heftig umstrittenen Lückenschluss des Ring 3 vollzogen. „Die Änderung des Flächennutzungsplans wäre die logische Konsequenz aus dieser Kehrtwende. Erst wenn die Trasse darin gestrichen ist, kann wirklich davon geredet werden, dass der Lückenschluss endgültig zu den Akten gelegt wurde“, meint Ole Buschhüter, verkehrspolitischer Sprecher der Wandsbeker SPD-Fraktion.

Der Flächennutzungsplan für die Freie und Hansestadt Hamburg stellt seit 1973 am östlichen Stadtrand zwischen der Siedlung Großlohe und der Feldmark eine Hauptverkehrsstraße als Verlängerung des Ring 3 von Höltigbaum bis zur Autobahn A 1 bei Barsbüttel dar. Im Landschafts- und Artenschutzprogramm von 1997 wurde die Trasse jedoch bereits als Fläche mit Klärungsbedarf gegenüber dem Flächennutzungsplan dargestellt, da der Eingriff in den Landschaftsraum erheblich und der Bedarf dieser Trasse mit dem Umland weiter zu klären ist.

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